Landesgartenschau 2028 in Rottweil: Ein Teich als erste sichtbare Maßnahme

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Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt einen nördlich des Rottweiler Bahnhofs liegenden Teich erweitern, um den vom Umbau des Neckars vorübergehend betroffenen Teichhühnern und Zwergtauchern ein Rückzugsgebiet zu schaffen. Damit beginnen die ersten sichtbaren Bauarbeiten im Vorfeld der Landesgartenschau 2028 in Rottweil.

Der Teich, der sich durch einen Bombenabwurf im Zweiten Weltkrieg gebildet hat, soll von derzeit 200 Quadratmeter auf 1000 Quadratmeter vergrößert und ökologisch aufgewertet werden. Dadurch entstehen neue Fortpflanzungs- und Ruheflächen für Teichhühner und Zwergtaucher, wie das RP in einer Mitteilung berichtet.

Laut der Pressemitteilung des RP beginnen die Bauarbeiten Ende Februar. Da die Andienung der Baustelle über den bestehenden Fuß- und Radweg entlang des Neckars erfolgen wird, müsse dieser während der Bauzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung für den Fuß- und Radverkehr sei ausgeschildert. Das RP geht davon aus, dass die Arbeiten an Ostern abgeschlossen sind und bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.

Der Neckar wird in den kommenden Jahren für die Landesgartenschau 2028 auf einer Länge von rund zwei Kilometer naturnah umgestaltet. Dabei wird auch der Neckar am ENRW-Wehr abgestaut. Für die Dauer der Bauarbeiten verlieren die dort lebenden Teichhühner und Zwergtaucher ihren natürlichen Lebensraum, der jedoch mit dem Bau neuer Altarmbereiche wiederhergestellt wird. Bis es so weit ist, dient der erweiterte Teich als Ausweichquartier.

Weitere Informationen zur Umgestaltung des Neckars hat das RP auf seiner Homepage und auf der Projektseite der Landesgartenschau Rottweil unter www.rw2028.de zur Verfügung gestellt.

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