Landesgartenschau ’28 in Rottweil: Pläne wecken die Neugier von mehr als 1000 Besuchern

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ROTTWEIL – Auf großes Interesse ist die Ausstellung zur Landesgartenschau 2028 in der Stadthalle Rottweil gestoßen, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Zwei Wochen lang waren dort sämtliche Beiträge des landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs ausgestellt, den das Berliner Büro A24 Landschaft für sich entscheiden konnte. Über 1000 Bürger schauten vorbei, die Führungen waren ausgebucht.

Oberbürgermeister Ralf Broß führte am letzten Ausstellungstag rund 40 Interessierte persönlich durch die Ausstellung. „Es ist sehr erfreulich, dass sich schon heute so viele Bürgerinnen und Bürger für die Landesgartenschau in der eigenen Stadt interessieren.“ Broß erklärte als eines der Mitglieder des Preisgerichts zunächst den Ablauf der Jury-Sitzung. Er führte aus, dass neben ausgewiesenen Fachleuten aus dem Bereich der Landschaftsarchitektur auch Experten für die Situation vor Ort teilnahmen, beispielsweise Stadträte aus allen Fraktionen sowie Bürger, die per Losentscheid ausgewählt wurden.

Beim anschließenden Rundgang erklärte Broß ausführlich die Entscheidung des Preisgerichts. „Wir haben mit kleineren Unterbrechungen gut 14 Stunden am Stück getagt“, so der OB. Broß führte aus, dass in die Pläne bereits viele Bürgeranregungen eingeflossen sind, etwa durch die Aktion „Bring es auf den Punkt“ während der Bewerbung 2018 und einen groß angelegten Bürgerworkshop in der Stadthalle zur Ausgestaltung des Rahmenplans 2019. Dazu gehören etwa ein neuer Radweg im Neckartal, Spiel- und Sportgeräte auf dem künftigen Landesgartenschau-Gelände oder auch eine geplante Gastronomie im bisherigen Verwaltungsgebäude der ENRW.

Auf besonderes Interesse stieß bei den Teilnehmern die geplante Landesgartenschau-Brücke. Hier soll es noch einen weiteren Wettbewerb zur genauen Gestaltung geben, erklärte Broß. „Das Preisgericht legt hier nahe, dass die Brücke niedriger und kürzer ausfallen sollte und empfiehlt auch noch Verbesserungen beim Wegenetz.“ Broß erklärte auch, dass der Wettbewerb noch keine exakte Blaupause für die Landesgartenschau darstellt. „Die Pläne durchlaufen in der Regel nochmals eine Überarbeitungsphase und werden in den kommenden Jahren noch weiter ausgestaltet.“ Wo genau welches Blumenbeet angelegt wird und wie das Ausstellungsprogramm im Landesgartenschaujahr konkret aussieht, wird also erst später entschieden. 

Weitere Führungen wurden von Bürgermeister Dr. Christian Ruf, Fachbereichsleiter Rudolf Mager und Landesgartenschau-Projektleiter Micha Sonnenfroh angeboten.

Die Pläne des Siegerentwurfs werden nun zwei Wochen lang in der Mensa auf dem Rottweiler Schulcampus ausgestellt, um nochmals gezielt junge Menschen anzusprechen. Im Anschluss soll der Plan in einem Schaufenster im Neuen Rathaus gezeigt werden.

INFO: Die Pläne des Siegerentwurfs und die weiteren Platzierungen werden im Laufe der Woche auf www.rw2028.de als PDF zur Ansicht bereitgestellt. Die Mensa auf dem Schulcampus hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Neben den Schülerinnen und Schüler ist laut Stadtverwaltung auch die Öffentlichkeit willkommen.

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