Kommt gut an: die Vision für ein mögliches Landesgartenschaugelände in Rottweil. Grafik: Planstatt Senner

ROTTWEIL – Kräf­ti­ges Dau­men­drü­cken galt in der letz­ten Sit­zung des grü­nen Orts­vor­stands der Bewer­bung für die Lan­des­gar­ten­schau 2028. Im Fall eines Erfolgs ver­spre­chen die Grü­nen sich einen wei­te­ren gro­ßen Wurf in der Stadt­ent­wick­lung, der städ­ti­sches Grün, Arten­viel­falt, Mobi­li­tät und Lebens­sti­le umfasst. Das teilt der Orts­ver­band mit.

Hoch­zu­frie­den blät­ter­ten die Vor­ständ­ler in den attrak­ti­ven Bewer­bungs­un­ter­la­gen der Stadt und mal­ten sich aus, wie etwa die nüch­ter­ne Bezeich­nung „Rott­weil am Neckar“ wie­der mit allen Sin­nen erleb­bar wer­den kann. Doch bei aller Plau­si­bi­li­tät, die ansäs­si­ge Fir­ma thyssenkrupp ins Mobi­li­täts­kon­zept ein­zu­pla­nen, reg­ten sich bei Ste­fan Mauch erheb­li­che Zwei­fel an dem dyna­mi­schen Fahr­steig, der vom Bahn­hof an den Schräg­auf­zug zur Innen­stadt führt. 

Vor­stands­spre­cher Jörg Hügel stimm­te zu: „Die­ses Open-Air-Trans­port­band ist mit zwei­ma­li­gem Umstei­gen zu umständ­lich, zu wit­te­rungs­an­fäl­lig und ver­mut­lich auch nicht bar­rie­re­frei.“ Hügel neigt nach wie vor eher zu einer Seil­bahn, die den Bahn­hof bei jedem Wind und Wet­ter zügig mit der Innen­stadt ver­bin­det. 

Bei einer erfolg­rei­chen Bewer­bung möch­ten die Grü­nen nach­ha­ken und die­se Alter­na­ti­ve über­prü­fen. Sie ver­mu­ten, dass sie nicht nur logis­tisch vor­teil­haft, son­dern auch leich­ter rea­li­sier­bar und kos­ten­güns­ti­ger ist.