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Mittwoch, 23. September 2020

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Landesgartenschau: Rottweil will das große Rad drehen

Die Aussicht auf die Landesgartenschau 2026 lässt in Rottweil Phantasien aufblühen, Hoffnungen knospen und Bäume in den Himmel wachsen. Das machte die Diskussion im Bauausschuss des Gemeinderats deutlich. Doch davor steht zunächst harte Arbeit.

Johann Senner, Chef des Planungsbüros Planstatt aus Überlingen, stellte die Machbarkeitsstudie vor, die auf einhellige Begeisterung stieß. Das Werk soll bis zum 22. Dezember fertig sein, um die Bewerbungsfrist am Jahresende nicht zu versäumen.

Im Frühjahr wird dann die Jury nach Rottweil kommen, um sich selbst ein Bild über Chancen und Risiken zu verschaffen. In der zweiten Jahreshälfte fällt die Entscheidung, welche Stadt den Zuschlag erhält.

Als Kosten sind 20 Millionen Euro eingeplant. Und die sind nach Angaben von Fachbereichsleiter  Herbert Walter auch finanzierbar.

Eine weitere positive Nachricht überbrachte Johann Senner: Die Chancen, dass Rottweil den Zuschlag erhalte, seien „sehr gut“, die Stadt habe „ein Riesenpotential“, erklärte er. Der Experte aus Überlingen müsste es eigentlich genau wissen. Er kann auf langjährige Erfahrung in diesem Bereich verweisen. Oh – und er berät zugleich Tuttlingen, die Stadt will ebenfalls eine Landesgartenschau.

Oberbürgermeister Broß ist wie angefixt von der Idee Landesgartenschau in Rottweil und drehte das ganz große Rad. „Wir haben crazy Ideen“, sagte er und kündigte Beispiele an. Rottweil sei in der Vergangenheit in einen Dornröschenschlaf versunken und habe Naherholungsgebiete wie den Stadtgraben zuwuchern lassen. Die Landesgartenschau könne einen „grünen Gürtel um die Stadt legen“. Dabei werde „die Stadt näher an den Neckar und der Neckar nähe an die Stadt gerückt“.

Denkbar wäre zudem, sagte Broß, mit der Aufzugstechnik „Multi“ des Thyssen-Krupp-Konzerns eine Verbindung zwischen Bahnhof, Innenstadt und Testturm zu schaffen. Man sei auch bereits in Kontakt mit wissenschaftlichen Instituten und heimischen Start-up-Unternehmen. „Wir sehen uns als Mobilitätslabor“, konstatierte Broß ohne falsche Bescheidenheit. Das Interesse der Bürger sei enorm, bereits jetzt gebe es „viele tolle Ideen“.

Rückbau eines Gleises, dafür ein Halt „Rottweil Mitte“, ein Aufzug zur historischen Innenstadt, der am Kameralamtsgarten ankäme. Und ein Neckarstrand. Das sind die Visionen der Landesgartenschauplaner für Rottweil. Quelle: Stadt Rottweil

So viel Begeisterung war selten. Da konnte auch ein ansonsten betont nüchterner Hermann Breucha (FWV) nicht mehr an sich halten und dichtete einen Zweizeiler: „Es wird so grün, wenn Rottweils Ideen blühn.“ Jürgen Mehl (SPD) legte ein bemerkenswertes Bekenntnis ab: „Wir sind alle grün.“ Ingeborg Gekle-Maier von den Grünen erklärte: „Das sind sehr reale Visionen.“ Günter Posselt (CDU) stellte fest: „Wir bohren dicke Bretter mit dünnen Bohrern.“ Doch OB Broß entgegnete: „Wir halten Hebel und Bohrer bereit.“

Schramberg und Tuttlingen als Konkurrenz

Die vielleicht stärkste Konkurrenz für Rottweil kommt aus der Region: Untere anderem wollen sich auch Schramberg und Tuttlingen für die Landesgartenschauen 2026, 2028 und 2030 bewerben. Eine Absprache zwischen den drei Städten gab es nicht, und das Büro Senner entwickelt auch die Machbarkeitsstudie für Tuttlingen. Dieser Aspekt kam im Rottweiler Gemeinderat nicht zur Sprache. Er ist aber allseits bekannt.

Wie auch immer, Karl-Heinz Weiss (FWV) zeigte sich sehr zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass wir den Wettbewerb gewinnen.“

 

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