Start Rott­weil Lich­tung mit 510 Bäum­chen auf­ge­fors­tet

Lichtung mit 510 Bäumchen aufgeforstet

Spen­de durch ein­ge­spar­te Plas­tik-Behäl­ter

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Eine Lich­tun­gim Roten­stei­ner Wald wird wie­der auf­ge­fors­tet, mit 510 gespen­de­ten Bäum­chen. Heu­te Nach­mit­tag wur­de die Pflanz-Akti­on der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt.

Eine Lich­tung, die erst durch den Bor­ken­kä­fer ent­stand, wie Revier­lei­ter Hans Häber­le berich­tet: Auf die­sen 30 Ar muss­ten die aller­meis­ten Bäu­me wegen des ”Buch­dru­ckers” gefällt wer­den, Fich­ten alle­samt. „Zufäl­li­ge Nut­zung“, wie es genannt wird, statt geplan­tem Ein­schlag.

Nun sind hier 300 Dou­gla­si­en, 200 Rot­ei­chen und zehn Wild­ap­fel­bäu­me gesetzt wor­den, wie Häber­le erklär­te. Die­se Sor­ten sei­en beson­ders tro­­cken­heits-resis­­tent. Das sei not­wen­dig, weil gera­de an die­ser Stel­le der Boden rela­tiv wenig Was­ser spei­chern kön­ne. Das bedeu­te nun nicht, dass der Rott­wei­ler Wald künf­tig mit die­sen bei­den aus Nord­ame­ri­ka stam­men­den Baum-Arten bepflanzt wer­den soll, erklär­te Häber­le. Aber er wol­le die Arten­viel­falt erhö­hen.

Die noch ganz jun­gen Pflan­zen müs­sen geschützt wer­den. „Sonst hät­ten wie eine Ver­­­biss-Garan­­tie“, scherz­te Häber­le. So wer­den die Eichen mit Kunst­­­stoff-Röh­­ren ver­se­hen. Die­se wir­ken nicht nur als Schutz gegen gefrä­ßi­ge Rehe, son­dern auch wie ein klei­nes Gewächs­haus, so dass die Bäum­chen schnel­ler wach­sen.

Und letzt­lich ist der Rott­wei­ler Wald auch ein Wirt­schafts­wald. Zwar ist er kein „Spar­käss­le“ mehr, aus dem Geld für die Stadt fließt, aber Häber­le hat die Hoff­nung, dass irgend­wann auch wie­der etwas Geld­mit­tel tröp­feln. Außer­dem: „Als CO2-Spei­cher ist der Wirt­schafts­wald dem Urwald weit über­le­gen.“

Das Geld für die 510 Bäum­chen hat Det­lev Mai­er, Inha­ber des Super­markts Culi­na­ra, gespen­det – das Ergeb­nis einer Akti­on, mit der er die Ver­wan­dung von Plas­­tik-Ver­­pa­­ckung ein­däm­men will. Er hat­te „Baum­pflanz­kar­ten“ aus­ge­ge­ben, und wer selbst Gefä­ße für den Ein­kauf mit­ge­bracht hat­te und des­we­gen kei­ne Plas­­tik-Ver­­pa­­ckung brauch­te, bekam jedes Mal einen Stem­pel. Für zehn Mal Stem­peln spen­de­te Mai­er ein Bäum­chen. „Das Ziel haben wir über­schrit­ten“, freu­te sich Mai­er über sei­ne Akti­on und sei­ne Kun­den.

 

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