Maria Berger-Senn wurde von Thomas Steiner offiziell in ihr Amt eingeführt. Foto: pm

ROTTWEIL – Im Rah­men eines Semi­nar­tags am Staat­li­chen Semi­nar für Didak­tik und Leh­rer­bil­dung (Gym­na­si­um) Rott­weil wur­de die neue Lei­te­rin Maria Ber­ger-Senn durch den Refe­rats­lei­ter Tho­mas Stei­ner vom Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg in ihr Amt ein­ge­führt.

Sie war die letz­ten fünf­zehn Jah­re im Minis­te­ri­um für Kul­tus, Jugend und Sport in Stutt­gart tätig, davon elf im Bereich der Leh­rer­aus­bil­dung und Leh­rer­fort­bil­dung und vier Jah­re im Bereich von Quer­schnitts­auf­ga­ben all­ge­mein bil­den­der Schu­len (Demo­kra­tie­er­zie­hung, Bil­dungs­plä­ne, kom­mu­na­les Bil­dungs­ma­nage­ment  und ande­res). Sie hat Deutsch, Geschich­te, katho­li­sche Theo­lo­gie und Päd­ago­gik in Tübin­gen und Frei­burg stu­diert und selbst vie­le Jah­re am Gym­na­si­um unter­rich­tet. Fünf Jah­re wirk­te sie auch am Lan­des­in­sti­tut für Schul­ent­wick­lung in Stutt­gart.

In sei­ner Anspra­che hob Stei­ner her­vor, wie umfang­reich und viel­fäl­tig die Erfah­run­gen sind, die Maria Ber­ger-Senn für die neue Auf­ga­be mit­bringt. Der Vor­sit­zen­de des Ört­li­chen Per­so­nal­rats, Mat­ti Münch, über­reich­te Ber­ger-Senn – einer Tra­di­ti­on am Semi­nar fol­gend – eine klei­ne Metall­skulp­tur eines „Rott­wei­lers“. Ihr Vor­gän­ger Dr. Gün­ter Trenz war bereits Ende April in den Ruhe­stand gegan­gen, in der Vakanz wur­de die Lei­tung von Stell­ver­tre­ter Fried­rich Firn­kes wahr­ge­nom­men.

Beim Stu­di­en­tag beschäf­tig­te sich das Kol­le­gi­um des Staat­li­chen Semi­nars mit „Sprach­sen­si­blem Fach­un­ter­richt in der Leh­rer­aus­bil­dung“. Der Refe­rent Josef Lei­sen aus Koblenz, ehe­ma­li­ger Lei­ter des dor­ti­gen Stu­di­en­se­mi­nars für die Lehr­kräf­teaus­bil­dung, erläu­ter­te ein­dring­lich, dass Schü­le­rin­nen und Schü­ler in der Schu­le nicht nur die Inhal­te der ver­schie­de­nen Fächer, son­dern auch die unter­schied­li­chen Fach­spra­chen ler­nen müss­ten.

Dies müs­se jun­gen Lehr­kräf­ten bewusst gemacht wer­den, eben­so bräuch­ten Sie Metho­den für die­se Auf­ga­be, ins­be­son­de­re auch im Blick auf Kin­der und Jugend­li­che mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Josef Lei­sen über­zeug­te das Kol­le­gi­um durch pra­xis­na­he Hin­wei­se im Blick auf Auf­ga­ben­stel­lun­gen, Mate­ria­li­en und Gesprächs­füh­rung für den Unter­richt sowie auf Schrit­te der Lehr­kräf­teaus­bil­dung.