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Donnerstag, 2. Juli 2020
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    „Megapeinlich“: Narrenzunft verpasst Ladungsfrist knapp

    (gg). „Quel malheur“, würde der Franzose rufen. Der Ruhrpott-Fußballer Jürgen Wegmann hätte gesagt: „Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ Und ein Oberndorfer Narro würde gedehnt klagen: „O jerum…die Fasnet het e Loch!“ Denn der Narrenzunft Rottweil – ohnehin gebeutelt von der öffentlichen Diskussion und Gegnerschaft zu ihren Sprungverlaufsplänen – ist ein laut Narrenmeister Christoph Bechtold „megapeinlicher“ Fehler unterlaufen: Sie hat zu spät zur am Freitag anstehenden Hauptversammlung eingeladen. Beschlüsse können deshalb dort nicht gefasst werden. Über Anträge kann nicht entschieden werden.

    „Ihren Antrag“ schrieb die Narrenzunft heute an Leute, die einen Antrag zur Hauptversammlung eingereicht haben, „werden wir bei der Generalversammlung behandeln und auch darüber diskutieren. Allerdings werden wir den Antrag nicht zur Abstimmung stellen, (weil) … wir bei der diesjährigen Generalversammlung keinerlei Beschlüsse fassen können, da zu dieser leider einen Tag zu spät eingeladen wurde.“ Die NRWZ ist sich sicher: Das wird Eingang finden in das eine oder andere Narrenbuch.

    Das Malheur hat die Zunft gestern im Rahmen der außerordentlichen Ausschusssitzung entdeckt. Während der Diskussion über die eingereichten Anträge, die zum Ziel haben, dass die Zunft die ursprünglichen Pläne zum Verlauf von Umzug und Sprung an den drei Fastnachtstagen aufgibt beziehungsweise modifiziert.

    Die Zunft hat die Pläne modifiziert – und hält, auch das ist festzuhalten – allein schon deshalb einen Entscheid über die Anträge etwa von den „D’Stadt nab-Befürwortern“ für obsolet. Und: Die Zunft ist nach eigener Aussage auch „der Meinung …, dass die Planung und Durchführung der Narrensprünge eine Organisationsfrage von Ausschuss und Vorstandschaft ist, da damit zum Beispiel auch finanzielle und sicherheitsrelevante Punkte verbunden sind.“

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    Die Anträge wären also ohnehin nur verlesen worden. Und diskutiert. Aber es wäre auch so, ohne den Fauxpas, nicht über sie abgestimmt worden. Darauf legt Narrenmeister Christoph Bechtold im Gespräch mit der NRWZ großen Wert. Es sei „megapeinlich“, was der Zunft da passiert sei, aber „es ändert nichts daran“, dass die Zunft sich nunmal selbst als zuständig sieht für den Sprungverlauf, Und nicht die Mitgliederversammlung.

    „Diesen Fehler kann auch nichts heilen“, so Bechtold weiter – und er verwendet damit einen Rechtsbegriff. Beispiel: Dass etwa die Mitgliederversammlung am Freitag zunächst per Abstimmung akzeptiert, zu spät eingeladen worden zu sein, das funktioniere nicht, erklärt der Narrenmeister. Laut Satzung müsse dazu jedes Mitglied befragt werden. Ein Ding der Unmöglichkeit, weil man mit Kauf der Narrenkarte Zunftmitglied wird, und weil die Narrenkarte etwa bei den Ausschussmitgliedern, aber auch in den vielen alteingesessenen Einzelhandelsgeschäften in der Innenstadt zu bekommen ist. Alle Mitglieder zu befragen, das geht schlicht nicht, „ich sehe keine Möglichkeit, das Problem zu lösen“, so Bechtold.

    Deshalb sei der Verein jetzt mit der peinlichen Nachricht an die Presse und damit an die Öffentlichkeit gegangen. Bechtold bestätigt, dass es eventuell einen Tumult hätte geben können, wenn er erst bei der Hauptversammlung damit herausgerückt wäre. Zudem steht diese Politik für eine neue, transparent agierende Narrenzunft, erinnert er. Kommunikativ und bereit, sich mit Kritikern auseinander zu setzen.

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    Die Satzung der Zunft sieht eine Ladungsfrist von 14 Tagen für die Hauptversammlung vor. Die wird eingehalten, wenn die Einladungen dazu rechtzeitig veröffentlicht werden, etwa in der Tageszeitung oder der NRWZ. Am 9. Januar hätte die Anzeige drin sein müssen. Drin war sie einen beziehungsweise drei Tage später.

    Der Zunft nun Strategie zu unterstellen, mit der verspäteten Ladung die Kritiker an den Entscheidungen des Vorstands bis weit nach der Fasnet aushebeln zu wollen (Insider sprechen hier von der „Schellhorn-Strategie“, weil das Ausschussmitglied, der Notar Markus Schellhorn, für die rechtlichen Belange der Zunft zuständig ist und als geschickter Rechtskundler gilt), dieser Vorwurf verfängt nicht.

    Denn die Zunft hat beispielsweise am 27. Dezember 2014 die fertige Anzeige, in der zur Hauptversammlung eingeladen wird, zur nächstmöglichen Veröffentlichung an die NRWZ geschickt (am 10. Januar wurde sie veröffentlicht,  Rottweiler hatten sie einen Tag früher,  aber auf der NRWZ prangt eben das Samstagsdatum). Ab dem 5. Januar 2015 ist die Zunft mit ihren Plänen zum neuen Sprungverlauf an die Öffentlichkeit gegangen, am 10. Januar etwa stand’s in der NRWZ tum Wochenende. Selben Tags ist auch erst der Protest laut geworden.

    Wochen vorab schon zu wissen, dass dieser Protest so massiv werden und in Anträge münden würde, die das Vorhaben zu kippen trachten, kann man der Zunft bei allem ihr eigenen Weitblick sicherlich nicht unterstellen. Auch im „Schwarzwälder Boten“ ist die Anzeige eben zu spät erschienen.  Ein Fehler der Zunft, wie Bechtold jetzt zerknirscht zugeben muss.

    Dass der Vorstand in der Hauptversammlung nicht entlastet werden kann,  sieht Bechtold nicht als Problem. Keiner der Vorstände wolle das Gremium verlassen,  alle setzten ihre Arbeit fort,  weshalb die Entlastung auch später im Jahr noch erfolgen könne.

    So wird deshalb die Hauptversammlung am Freitag (20 Uhr, Kapuziner, Rottweil) ablaufen:

    Der Ablauf sieht dann vor, dass der Narrenmeister zunächst seine Eröffnungsrede hält. Im Anschluss kommen die Berichte des Zunftschreibers und des Säckelmeisters sowie der Kassenprüferbericht. Aufgrund der Verzögerungen in der Veröffentlichung der Einladung zur Generalversammlung werden keine Beschlüsse gefasst und Vorstandschaft sowie Ausschuss auf der nächsten Generalversammlung entlastet. Auch die Änderung des Mitgliedsbeitrags steht dadurch zu einem anderen Datum auf der Agenda. Angedacht ist, dass die Narrenzunft nach Gesprächen mit den Vertretern der d‘ Stadt nab – Gruppe und einer Aufarbeitung der diesjährigen Sprungführung Mitte des Jahres eine Versammlung einberuft. Nach den kurzen Ausführungen des 2. Narrenmeisters zum Ablauf der Fasnet sollen dann die eingegangenen Anträge im Wortlaut vorgelesen und diskutiert, aber nicht abgestimmt werden. Auf einen sachlichen Versammlungsverlauf freut sich die Narrenzunft Rottweil.

     

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