Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam

Inklusiver Winterball am 7. Dezember im Sonnensaal

ROTTWEIL – Einen Ball im Sonnensaal, der von Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen vorbereitet wird, und bei dem Menschen mit und ohne solche gemeinsam feiern und tanzen, das gab es so noch nie in Rottweil. Silvia Gmelin von der Aktionsgemeinschaft GIEB im Landkreis hatte die Idee zusammen mit Nadja King vom Mehrgenerationenhaus. Der Winterball am Samstag, 7. Dezember beginnt um 18 Uhr.

Zunächst waren Mitarbeiter der Werkstätten im Vinzenz von Paul Hospital auf sie zugekommen, sie hatten mit ihren Patienten zusammen originelle Kunst-Stühle gestaltet und wollten die gerne im Kapuziner ausstellen. Gesagt, getan, es gab eine Vernissage, jetzt sind sie im Kapuziner zu sehen. Dann wurde der Gedanke weitergesponnen, die Idee eines Winterballs entstand, bei dem verschiedene Organisationen an einem Strang ziehen. Jetzt sind ganz viele mit dabei: In den Werkstätten des Vinzenz von Paul-Hospitals wird seit Wochen mit großer Begeisterung die Tischdeko gebastelt, die Jugendkunstschule produziert acht Winterbäume, die dann die Fensternischen im Sonnensaal schmücken werden, und in der Tanzschule Herzig proben Menschen mit und ohne Behinderung Tanzauftritte.

Zum bunten Rahmenprogramm gehört auch eine Mondscheinverlosung: Jeder Besucher hat an seiner Eintrittskarte ein Los und kann damit etwas gewinnen. Dazu werden eine Kosmetikerin und zwei Friseurinnen in der Schmink- und Frisuren-Ecke für´s optimale Ball-Aussehen sorgen, es gibt Live-Musik von einer Band und einem Pianisten, dazu einen DJ und natürlich Cocktails, Crèpes und Häppchen. Den Eintritt haben die Macher mit fünf Euro ganz bewusst niedrig gehalten. „Wir wollen, dass jeder kommen kann“, so Silvia Gmelin, deshalb sind auch die Preise für Essen und Trinken niedrig.

 Info: Karten gibt es im Vorverkauf unter 0741-1752628-12, in der Buchhandlung Klein, bei der Tourist-Info oder über die beteiligten Organisationen: Lebenshilfe, Vinzenz von Paul-Hospital, Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, BruderhausDiakonie und das Media-Office im Kapuziner.

 

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