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Freitag, 3. Juli 2020
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    Misstrauisch und ein bisschen beleidigt: Bauausschuss tut sich mit Hängebrückenplan schwer

    Empehlungsbeschluss zum Bebauungsplan für die Fußgänger-Hängebrücke mehrheitlich gefasst

    Verwirrung im Rottweiler Bauausschuss. Und ein gehöriges Maß Misstrauen. Wo soll die künftige Hängebrücke beginnen, wo enden? Und warum ist der historische Bockshof plötzlich im Planungsgebiet? Bedenken, die weder der Investor, noch der Oberbürgermeister zerstreuen konnten. Die Bedenkenträger bildeten aber eine Minderheit. Was noch interessant war an dieser Bauausschusssitzung? Es gab auch einen leicht beleidigten Stadtrat. Und einen Appell an einen bockigen Grundstücksbesitzer und seine Verhandlungspartner.

    Die Stadtverwaltung hatte dem Gremium am Mittwoch erstmals einen Bebauungsplan für die Hängebrücke Berner Feld-Testturm vorgelegt – und der umfasst auch den historischen Bockshof. Was er dagegen nicht tut: die jeweiligen Start- und Endpunkte der Brücke festzulegen. Oberbürgermeister Ralf Broß versuchte gemeinsam mit dem Investor, die misstrauischen Stadträte zu beruhigen. Es gelang ihm nicht.

    Mit sieben zu vier Stimmen hat der Bauausschuss am Mittwoch wie erwartet den Empfehlungsbeschluss an den Gemeinderat für kommende Woche gefasst: Er solle den Bebauungsplan für die „Fußgänger-Hängebrücke Berner Feld – Historische Innenstadt“ aufstellen. Problem: Die Stadt hat ein „recht großzügig bemessenes“ Gebiet für den Bebauungsplan vorgesehen, wie es SPD-Stadtrat Dr. Jürgen Mehl formulierte. Ein Gebiet, das auch den Bockshof mit Pulverturm und Lorenzkapelle umfasst, beide denkmalgeschützt. Das machte Mehl misstrauisch. Es wundere ihn, dass die Planer dieses Konfliktfeld einbezogen hätten. Das auch einer unklaren Einstiegssituation in die Hängebrücke auf Seiten der Innenstadt.

    Der Freie Wähler Hermann Breucha und der FFR-Ralt Reiner Hils sahen’s genau so. Beide hielten es für unverständlich, dass der historische Bockshof nun in der für den Bebauungsplan vorgesehenen Fläche auftauche. Außerdem stieß sich Hils daran, dass auf Seiten des Berner Felds keine Klarheit über die Einstiegssituation herrsche. „Wir müssen aufpassen, dass wir uns damit nicht lächerlich machen“, sagte er. Man könne nicht „irgendwo oberhalb eines Steinbruchs“ andocken (weil der Besitzer des Steinbruchs sein Grundstück nicht hergeben will).

    Um die Stimmen dieser Stadträte war’s damit geschehen. Sie blieben misstrauisch. Und das, obwohl die vermeintliche Gegenseite mit vereinten Kräften versuchte, Fahrt rauszunehmen und die Wogen zu glätten, wie man so schön sagt.

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    Etwa CDU-Stadtrat Günter Posselt: „Wir machen den Bebauungsplan doch, um eine Trasse festlegen zu können. Zunächst brauchen wir ein relevantes Gebiet. Wir legen doch heute das Gebiet fest und nicht die Trasse von A nach B.“

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    Etwa OB Broß: „Wir müssen doch irgendwann loslegen, um auch die Stellungnahme etwa des Landesamts für Denkmalschutz zu bekommen. Das will sich erst im Verfahren schriftlich äußern. Dazu brauchen wir den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan.“

    Etwa Bürgermeister Dr. Christian Ruf: „Der im Bebauungsplan dargestellte Geltungsbereich deckt sich fast mit dem Gebiet, das auch in der Infobroschüre vor dem Bürgerentscheid abgedruckt war. Fast deshalb, weil es jetzt auch den Bockshof umfasst. Wir brauchen diesen Bereich aber auch, um Festlegungen treffen zu können – was dort geschieht und was dort eben nicht geschieht.“

    Und nochmal Broß: „Der Gemeinderat entscheidet am Schluss, wo die Brücke beginnt. Sie entscheiden, was machbar ist und was nicht. Wir haben den Bockshof dazu genommen, um eventuelle Änderungen dort ausschließen zu können. Wir brauchen eine planerische Grundlage, um auch die Lage von Nebenanlagen bestimmen zu können.“

    Und für den Investor Projektleiter Roland Haag: „Es ist nicht unser Ansinnen, Richtung Pulverturm und Lorenzkapelle zu gehen. Um aber das Gebiet als schutzwürdig ausweisen zu können, müssen wir den Bockshof mit überplanen.“

    Und wieder Broß: „Konkrete Start- und Endpunkte können wir noch nicht einzeichnen.“

    Es half nichts, vier Stadträte entschieden sich ob der Unwägbarkeiten gegen den Bebauungsplan. Sie blieben misstrauisch. Weil sieben dafür waren, inklusive OB, wird der Gemeinderat kommende Woche einen positiven Beschlussvorschlag für die Aufstellung des Bebauungsplans bekommen.

    Und was war noch? Ach ja: der leicht beleidigte Stadtrat. Der Feckenhausener Ewald Grimm fand’s nicht schön, dass Brückenbauer Eberhardt auch noch in Bad Wildbad ein Brücklein plant – und gar noch früher wird fertigstellen können als die Rottweiler. Die NRWZ hatte seinerzeit exklusiv berichtet. Grimm meinte, er wolle das einfach mal gesagt haben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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    Und dann war da noch der Appell – an die Brückenbauer, einen effizienten Weg zwischen Turm und Brücke zu finden. Auch die NRWZ hatte zu den aktuellen Plänen schon befunden: Es wird eine kleine Wanderung für diejenigen, die vom Testturm zur Brücke und darüber hinweg in die Innenstadt wollen. „Ein langer Weg zwischen Turm und Brücke ist unspannend“, legte sich CDU-Stadtrat Herbert Sauter fest.

    Und woran hapert’s? Daran, dass sich Stadtverwaltung und Investor einerseits und Grundstücksbesitzer Prof. Kurt Schellenberg andererseits nicht einigen können. An diese drei Verhandlungspartner richtete Sauter seine Bitte, eine gemeinsame Lösung zu finden, sich zu einigen. Das sei im Sinne der Bürger und der Touristen.

     

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