Mit Kundgebung und Kultur gegen die AfD

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Ein breites „Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ hat sich in Rottweil erneut zusammengefunden. Der Zusammenschluss von Parteien, Verbänden, Vereinen und Gruppierungen aus Rottweil und der Region will unter dem Leitgedanken „Rottweil bleibt bunt und vielfältig“ am geplanten Landesparteitag der AfD am 24. und 25. Februar für eine wehrhafte Demokratie einstehen.

Rottweil. Bisher geplant sind eine Kundgebung am Samstagvormittag vor dem Tagungsort der AfD und ein buntes Kulturfest an unterschiedlichen Orten in der Innenstadt ab Samstag, 16 Uhr, und Sonntag ab 11 Uhr. Die angemeldete Kundgebung beginnt am Samstag, 24. Februar, um 9.30 Uhr auf dem Festplatz neben der Stadthalle in Rottweil und dauert bis 12 Uhr. Auf der Bühne werden Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlicher Verbände, Parteien und Vereine des Bündnisses sprechen.

Ab 16 Uhr zeigt die Rottweiler Bürgerschaft mit unterschiedlichen kulturellen Aktionen an verschiedenen Orten, wie bunt und vielfältig und lebendig sie ist. „Rassismus, Ausgrenzung und Hetze sollen bei uns keinen Platz bekommen, das wollen wir klar zum Ausdruck bringen“, sagen die Organisatoren.

Das Kulturfest wird am Sonntag in der Innenstadt von Rottweil fortgesetzt. Das Programm dafür entsteht in den nächsten Tagen und wird ständig ergänzt. Informationen finden sich auf der immer wieder aktualisierten Website www.rottweilbleibtbunt.de

Das Bündnis für Demokratie und Vielfalt freut sich weiterhin über engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die sich bei der Organisation der Kundgebung und des Kulturfest als Helferinnen und Helfer aktiv einbringen. Sie wenden sich per Email an [email protected].

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6 Kommentare

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Franzl
19 Tage her

Die hirntote links-grüne ‚Zivilgesellschaft‘ ist sogar zu dämlich um zu kapieren, dass sie nicht gegen Rechts eigespannt werden sondern pro Ampelpolitik und somit weiterhin unbegrenzte Massenzuwanderung. Wie blöd kann man sein?

Tom
19 Tage her
Antwort auf  Franzl

nein

Wiebke
19 Tage her
Antwort auf  Franzl

Lieber Franzl,

hier eine „hirntote links-grüne“ Person der Zivilgesellschaft. Mir selbst und auch vielen anderen ist es durchaus möglich, die Ampel zu kritisieren ohne menschenverachtende Verfassungsfeinde zu wählen oder gut zu heißen.

Abgesehen davon: es gibt keine unbegrenzte Massenzuwanderung.

Es ist auffällig, dass sich AfD Anhänger immer wieder beschweren, sie würden in der politischen Debatte benachteiligt, aber selbst schaffen sie es, in 2 Sätzen die politischen Gegner dreimal zu beleidigen.

mario
19 Tage her

Ich denke das , das es eine Demokratie nur sein kann, wenn jede Partei die gleichen Möglichkeiten hat sich zu äußern.

Die sogenannten Demokraten die es bunt wollen und alles dafür tun um Parteien , die Ihnen nicht in Kram passen als Rechts zu benennen ist nicht Demokratie sondern ein falsches Verhalten.
in der Bevölkerung sind viele nicht einmal in der Lage über eine Partei zu sprechen, da die Minderheit der Bevölkerung sich nicht mit politischen Medien interessieren.
Aus diesem Grund denke ich ist es leicht ,denn
jenigen der nicht viel weiß ,, etwas von rechts zu erzählen.

Kaum passt was nicht in denn Raum ist es Rechts.
Mit Demokratie hat das nichts zu tun .

Ich für mich muss sagen das ich die AFD in ihren Inhalten viele Themen ansprechen, und beantworten,,, die ich genau so sehe ..ohne jegliche politischen Programme gesehen zu haben.

Das Heißt für mich , die Partei denkt wie ich ..
Also vertrete ich die Ansichten der Patei die ich denke , das Sie mich vertritt.

Und nicht irgendwelche doofmäner die andere Parteien mit einem Wort …Rechts…
betiteln um damit die nicht interessierten zu gewinnen.

Das finde ich alles als Demokratisch ..für mich eher asozial.

Für alle da Draußen, denkt Bitte selbst nach über Sache Die man versucht euch einzureden.

Gruß

Wiebke
19 Tage her
Antwort auf  mario

Lieber Mario,

man darf sich gerne mit Parteien auseinandersetzen und auch kritisch hinterfragen. Was mich an deinem Kommentar jedoch mehr als verwundert: es ist unstrittig, dass die AfD rechts ist, am aller wenigsten streitet die AfD selbst dies ab, schließlich ist rechts ja erstmal nichts Verwerfliches sondern nur ein legitimier Bestandteil des Parteiensystems.

Warum viele die AfD kritisieren, sind die rechtsraidkalen bis rechtsextremen Aussagen der Partei und einzelner Mitglieder. Wenn sich diese Aussagen außerhalb der Verfassung und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bewegen, werden sie zurecht kritisiert. Nicht umsonst werden mehrere Landesverbände der AfD vom Verfassungsschutz beobachtet und / oder gelten als gesichert rechtsextrem.

Da du dich ja sehr für Demokratie einzusetzen scheinst, müsste es doch eigentlich nur in deinem Interesse liegen, dass demokratiefeindliche Aktivitäten unterbunden werden.

Jemanden als rechts zu bezeichnen, der eindeutig rechts ist und sich auch selbst so bezeichnet ist hingegen nicht „asozial“ und auch nicht undemokratisch sondern nur eine völlig legitime Einordnung einer Partei ins politische Spektrum.

Ebenso sehe ich es kritisch, einer Partei zuzustimmen, ohne deren Programm gelesen zu haben, wie du selbst schreibst.

Bevor du also andere dazu aufrufst, selbst nachzudenken, solltest du dich vielleicht ersteinmal mit dem Grundgesetz und dem Parteienspektrum, sowie der Definition von „rechts“ auseinandersetzen.

Demokrat1977
17 Tage her
Antwort auf  Wiebke

Sehr gute Antwort.

Dasselbe würde ich Mario auch ausdrücklich empfehlen.

Und ein Blick in die Geschichtsbücher kann auch helfen.

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