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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Lan­des­gar­ten­schau Rott­weil Mobi­li­täts­kon­zept: SPD+FFR wol­len auto­freie Rott­wei­ler Innen­stadt bis 2028

Mobilitätskonzept: SPD+FFR wollen autofreie Rottweiler Innenstadt bis 2028

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Die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD+FFR im Gemein­de­rat hat bean­tragt, im Rah­men der Erar­bei­tung des Mobi­li­täts­kon­zep­tes für Rott­weil ein über­ge­ord­ne­tes Ziel fest­zu­le­gen. Alle davon betrof­fe­nen Maß­nah­men­be­rei­che – Rad­in­fra­struk­tur, Park­kon­zep­ti­on, Ver­kehrs­füh­rung, ÖPNV – sol­len auf das Errei­chen die­ses Zie­les hin aus­ge­rich­tet wer­den.

„Die iso­lier­te Betrach­tung ein­zel­ner Mobi­li­täts­bau­stei­ne hal­ten wir für weni­ger sinn­voll. Alle Maß­nah­men soll­ten einem Ziel zuge­ord­net sein und inein­an­der grei­fen, um nach­hal­tig zu wir­ken”, erklärt Spre­che­rin Elke Rei­chen­bach dazu.

Die mög­li­chen über­ge­ord­ne­ten Zie­le gibt die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft der­weil schon vor: die schritt­wei­se Ent­las­tung der his­to­ri­schen Innen­stadt vom Auto­ver­kehr und die Ein­rich­tung einer auto­frei­en Innen­stadt bis zum Jahr 2028. „Auto­frei heißt für uns: die Innen­stadt bleibt befahr­bar für alle Bewoh­ner der Innen­stadt, für den ÖPNV, für Zulie­fe­rer”, defi­niert Rei­chen­bach das näher.

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Der gewähl­te Zeit­raum las­se genug Zeit, auf­tre­ten­de Pro­ble­me bei der Umwid­mung des Stra­ßen­raums und der neu­en Ver­kehrs­pla­nung zu berück­sich­ti­gen und zu bewäl­ti­gen. „Die­ses Ziel wol­len wir im Gemein­de­rat dis­ku­tie­ren und in der Pla­nung des Mobi­li­täts­kon­zep­tes ver­an­kern. Dabei ist es uns ein wich­ti­ges Anlie­gen, die­ses Ziel bis zur Lan­des­gar­ten­schau 2028 umzu­set­zen”, heißt es im SPD+FFR-Antrag.

Nach eige­nen Anga­ben geht die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft davon aus, dass eine auto­freie Innen­stadt Rott­weil deut­lich attrak­ti­ver mache. „Eine Innen­stadt ohne flie­ßen­den Auto­ver­kehr besitzt eine deut­lich höhe­re Auf­ent­halts­qua­li­tät für Bewoh­ner und Besu­cher und eine deut­lich bes­se­re Wohn­qua­li­tät”, argu­men­tiert Spre­che­rin Rei­chen­bach im Namen der Frak­ti­ons­ge­mein­schaft. Gro­ße Tei­le der Innen­stadt wür­den wie­der bewohn­bar und es wür­den gro­ße Flä­chen frei. „Die­se Flä­chen kön­nen völ­lig neu gedacht, genutzt und mit Leben erfüllt wer­den. Sie bie­ten dem Rott­wei­ler Ein­zel­han­del ein enor­mes Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al.”

Die seit eini­gen Jah­ren instal­lier­ten Palet­ten­mö­bel wür­den genera­tio­nen­über­grei­fend stark genutzt, „denn die Men­schen haben Lust, sich in der Innen­stadt auf­zu­hal­ten, sich dort zu tref­fen und gemein­sam Zeit zu ver­brin­gen”, haben die Stadt­rä­te beob­ach­tet.

Die Möblie­rung ist der­weil The­ma der kom­men­den Gemein­de­rats­sit­zung. Es sol­len Pro­to­ty­pen der mög­li­chen künf­ti­gen Möblie­rung beschafft wer­den, die dann im Herbst auf­ge­stellt wer­den sol­len.

„Rott­weil kann mutig vor­an­ge­hen, sich auf den Weg zur auto­frei­en Innen­stadt machen und damit ein Signal set­zen für Städ­te ähn­li­cher Grö­ße und Struk­tur. Schö­ner Woh­nen im Zen­trum, auch mit Fami­lie und schö­ner Shop­pen in town statt online”, argu­men­tiert SPD+FFR.

 

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