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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

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Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Donnerstag, 9. Juli 2020
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    Münsterchor erlebt Geschichte der Staufer

    ROTTWEIL – Wie lebten Adlige im Mittelalter und und wie leben sie heute? Darauf erhielt der Münsterchor Rottweil Antworten auf seinem Jahresausflug in den Ostalbkreis. Das Schloss Wäscherburg in Wäschenbeuren war dabei die erste Station. Mitten zwischen den drei Kaiserbergen Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen liegt die Wäscherburg, die seit dem 13. Jahrhundert das Leben der Staufer dokumentiert. In einer Führung tauchte der Chor in die adlige Ständeordnung und die Familiengeschichte der Staufer ein, beginnend mit Friedrich von Büren. Friedrich I. von Schwaben und Friedrich Barbarossa sind zwei Beispiele für Vertreter der Stauferzeit.

    Als zweite Station in der Region der Staufer ging die Führung für den Münsterchor in Kloster Lorch weiter. Hier findet man in der Klosterkirche die Grablege, die Staufer-Tumba. Der Kapitelsaal des ehemaligen Benediktinerklosters bot dem Chor einen historischen Überblick über die ganze Geschichte der Staufer. Dort hängt das sogenannten Stauferrundbild des Künstlers Hans Kloss. Auf Leinwand in einer Größendimension von 30 m Länge und 4,5 m Höhe wurden alle Chormitglieder von den Staufern regelrecht umhüllt. Wie hart und entbehrlich die Lebensbedingungen im Mittelalter gewesen sind, wurde auf dem Ausflug immer wieder deutlich.

    Als letzte Station schloss sich ein Blick in das adlige Leben im 21. Jahrhundert an. Der Chor besuchte die Familie des Grafen Adelmann von Adelmannsfelden auf Schloss Hohenstadt bei Abtsgmünd. Mit viel Lebensfreude und Optimismus nahm Anne Gräfin Adelmann alle Sängerinnen und Sänger mit auf einen originellen Rundgang durch Schloss und Garten. Sie betonte dabei voller Lebensfreude den, wie sie es nannte, „bröckelnden Charme einer Familie“. Ihre Lebensaufgabe ist es, Schloss und Garten ihres Anwesens zu erhalten.

    Durch das barocke Treppenhaus ging es in den Rittersaal der Belle Ètage. Hier wurde der Chor mit Kaffee und Kuchen verwöhnt und bedankte sich mit Gesang. Der Tag klang bei traumhaftem Herbstwetter mit einem Spaziergang durch die Heckengärten des Schlosses aus. Der Weg führte zum schön sanierten Lusthaus und von dort zur barocken Schloss- und Wallfahrtskirche Hohenstadt. Voller Eindrücke über das Leben dieser heutigen Grafenfamilie endete der sehr gelungene Ausflug des Münsterchores.

     

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