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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

(Anzeige). Schramberg, im Juli 2020 – HECO feierte vor wenigen Tagen in angemessenem Rahmen die langjährige Betriebszugehörigkeit von fünf Mitarbeitenden. Die Jubilare...

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald auf der Speisekarte

(Anzeige). Unter dem Motto „Naturpark-Traditionsgerichte“ laden die Naturpark-Wirte auch in diesem Jahr zu einer kulinarischen Reise durch den Schwarzwald ein. Bis 31....

Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

(Anzeige). Rottweil. Hauser öffnet am Samstag, 25. Juli 2020, wieder seine Tankstelle mit einer „Tanke-schön-Aktion“. Die Tankstelle ist an 7 Tagen die...
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Freitag, 7. August 2020
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    „Nachbarschaftsgespräch“ bringt neue Impulse für Integrationsarbeit hervor

    ROTTWEIL – Nach mehr als zwei Jahren lokales Bündnis für Flüchtlingshilfe und Integration haben die Initiatoren eine positive Zwischenbilanz gezogen. Beim Nachbarschaftsgespräch unter dem Motto „Von Flüchtlingen zu Nachbarn – Integration gemeinsam gestalten“ bewerteten die Bündnisteilnehmer die Situation vor Ort und entwickelten Lösungsansätze für bestehende Stolpersteine bei der Integration.

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    Nachdem die Bündnispartner den Zuzug zahlreicher Geflüchteter in den letzten Jahren erfolgreich bewältigt haben und aktuell die Zugangszahlen nach wie vor niedrig bleiben, steht nun verstärkt die Integration im Zentrum der Anstrengungen. Doch Integration ist eine langwierige Aufgabe. Das  Nachbarschaftsgespräch unter dem Motto „Von Flüchtlingen zu Nachbarn – Integration gemeinsam gestalten“  trägt dazu bei, dass sie gelingt. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Staatsministerium Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration des Landes im Rahmen des Programms „Nachbarschaftsgespräche. Zusammenleben – aber wie?“ der Allianz für Beteiligung.

    Das Konzept ist schnell erklärt: Geflüchtete als „neue Nachbarn“, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des lokalen Bündnisses und weitere Interessierte kamen zusammen, ins Gespräch und ins Nachdenken darüber, wie es denn aktuell vor Ort läuft und wie Integration gelingen kann. Es gehe darum, Zwischenbilanz zu ziehen und basierend darauf eine Vision für die Zukunft zu entwickeln, erklärte Oberbürgermeister Ralf Broß. „Besonders erfreulich finde ich die Teilnahme von Geflüchteten und bin gespannt auf Ihre Wahrnehmungen und Sichtweisen“, betonte Broß in seiner Begrüßung.

    Moderiert und begleitet von den beiden Politikwissenschaftlern Thomas Pfohl und Danijel Paric wurde sodann in vier Arbeitsgruppen intensiv zu den Leitfragen „Wo stehen wir?“, „ Wo wollen wir hin?“ und „Welche weiteren Schritte müssen geplant werden?“ gearbeitet. Die Gruppen befassten sich mit den Themen Wohnraum/ Wohnungsmarkt, Begegnung und Freizeit, Schul- und Ausbildung/ Arbeit sowie Sprache. Wie viel Gesprächsbedarf herrschte, zeigte sich an den regen Gesprächen an den Tischen – und an der Dauer der Veranstaltung von rund dreieinhalb Stunden.

    Trotz der Diskussionen waren sich alle einig, dass eine positive Zwischenbilanz gezogen werden kann: seit Gründung des Bündnisses vor mehr als zwei Jahren hat sich einiges getan, man befinde sich bei vielen Themen auf dem richtigen Weg. Die Ergebnisse und Ideen des Nachmittags werden nun von Herbert Stemmler (Integrationsbeauftragter) und Sarah Link (Fachstelle Integration) mitgenommen, aufbereitet und deren Auswertung in der nächsten Sitzung des lokalen Bündnisses für Flüchtlingshilfe und Integration vorgestellt. Ziel ist es, die Bearbeitung der Ergebnisse in den Arbeitsgruppen fortzusetzen, wodurch eine gezielte, themenorientierte Arbeitsweise angestrebt wird. Ebenfalls soll die Teilnahme von Geflüchteten beibehalten werden, um gemeinsam das künftige Zusammenleben zu gestalten.

     

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