Ein Rottweiler Gschell beim Aufsagen mit dem Narrenbuch. Foto: pm

ROTTWEIL – Jungnar­ren ab 13 Jah­ren bekom­men am Frei­tag, 1. Febru­ar, von 17 bis 21 Uhr Ant­wor­ten auf vie­le Fra­gen rund ums Auf­sa­gen gelie­fert und kön­nen mit Unter­stüt­zung erfah­re­ner Nar­ren ihr eige­nes Nar­ren­buch gestal­ten.

Seit wann es die Rott­wei­ler Fas­net gibt? Kein Mensch kann die­se Fra­ge ehr­lich beant­wor­ten. Die ältes­ten bekann­ten Doku­men­te, wel­che sich auf Rott­weils Fas­net bezie­hen, sind aus den Jah­ren 1310 und 1360. Sicher ist: Alle Jah­re fin­det die Fas­net in Rott­weil statt, und das mit unge­bro­che­ner Begeis­te­rung.

Die Zukunft die­ser ein­zig­ar­ti­gen Volks­fas­nacht liegt aber bei den Kin­dern und Jugend­li­chen, die heu­te in der ehe­ma­li­gen Reichs­stadt auf­wach­sen. Ein wich­ti­ges Ele­ment der Rott­wei­ler Fas­net ist neben dem Nar­ren­sprung das Auf­sa­gen. Um bereits Kin­dern und Jugend­li­chen zu ver­mit­teln, wel­che Geschich­ten sich zum Auf­sa­gen eig­nen, wie man rich­tig auf­sagt, wie sich eine Geschich­te zeich­ne­risch umset­zen lässt oder auch wie man eine Hand­he­be­de macht, bie­tet die Nar­ren­zunft auch die­ses Jahr wie­der ein Mit­mach­pro­jekt an.  Als Ansprech­part­ner bei Fra­gen zur Ver­an­stal­tung steht ger­ne Andre­as Spitz­na­gel (Leder­wa­ren Spitz­na­gel) zur Ver­fü­gung.