Neu in Rottweil: „Omas for Future“

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Johanna Knaus und Vera Niedermann-Wolf gründen in Rottweil eine Regionalgruppe der sogenannten „Omas for Future“. Die Bewegung möchte die Generation 50+ ansprechen. Im Mittelpunkt steht laut einer Pressemitteilung nachhaltiges Leben im Alltag. Die neue Gruppe stellt sich am Samstag, 15. Mai, auf dem Rottweiler Wochenmarkt vor.

Vera Niedermann-Wolf und Johanna Knaus haben Kinder und Enkelkinder. Sie machen sich angesichts des fortschreitenden Klimawandels ernsthafte Sorgen um deren Zukunft. Deshalb haben sie in Rottweil eine Regionalgruppe der Omas for Future gegründet. „Uns ist bewusst, wie gefährdet unsere Lebensgrundlagen durch den Klimawandel sind. Deshalb wollen wir etwas dagegen tun“, sagen sie. Omas for Future setzen sich für die Umwelt ein und wollen die Klimawende von unten voranbringen. Dies ist eine bundesweite Initiative von Menschen der Generation 50+, die sich für eine lebenswerte Zukunft nachfolgender Generationen einsetzt.

„Handeln aus Liebe zum Leben“ lautet das Motto. Omas bedeutet hier das Mütterlich Sorgende für unseren Planeten, ist also nicht an Frauen und tatsächliche Omas gebunden. Es versammelt Omas, Opas, alle Menschen Ü50, die Großeltern werden wollen oder auch nicht, Menschen, die diese Sorge um die Erde ebenfalls umtreibt.  Alle, die bewusst dazu beitragen wollen, dass nachhaltig, fair und verantwortungsbewusst mit den natürlichen Ressourcen umgangen und der Natur Raum gegeben wird, sich zu regenerieren. Mit konkreten Alltagstipps wollen Omas for Future  dazu anregen, gewohnte Verhaltensmuster Schritt für Schritt  zu ändern. Die Liste der Möglichkeiten ist lang. Jeder und jede kann den eigenen Lebensbereich dazu nutzen.

Mitwirkende und Ideen hierfür sind laut Pressemitteilung willkommen. 

Die Omas for Future wenden sich gezielt nach eigenen Angaben an die Generation 50+, die in Deutschland nahezu die Hälfte der Bevölkerung stellt, aber weit mehr als die Hälfte des klimabedrohenden CO2 verursache, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Initiative wurde im Sommer 2019 von Cordula Weimann und Professor Harry Lehmann als Unterstützung der Fridays-for-Future-Bewegung in Leipzig gegründet und ist seitdem deutschlandweit auf etwa 40 Regionalgruppen gewachsen.

Weitere Informationen dazu sowie Videos, Aktionsideen  und vieles mehr gibt es unter https://omasforfuture.de Der Rottweiler Kontakt ist:  [email protected]  

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7 Kommentare

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Rottweiler Adler
2 Jahre her

Ne das ist die verlogene Moral der FfF Demonstranten. Nichts dagegen wenn es konsequent gemacht wird …. aber fragen sich die Teinehmer was aööes in ihren schicken Smartphone drin ist ….

LB
2 Jahre her
Antwort auf  Rottweiler Adler

1. Es gibt gebrauchte Smartphones
2. Fairphone sollte Ihnen ein Begriff sein bevor Sie motzen
3. Was ist Ihr Problem? Immer nur am nörgeln.
Sie brauchen Hilfe!!!!
Seconds Hand Kleidung und schon lange Getragenes aus nicht natürlichen Stoffen ist immer noch besser als neue Kleidung zu produzieren.
Ihr Hass wird sie zerfressen. Das tut mir leid.

Rottweiler Adler
2 Jahre her
Antwort auf  LB

1. Gebrauchte Smartphones …. wer und wieviele von den FfF haben ein solches?
2. Fairphone ist ein Begriff und eine gute Sache. Problem dabei ist wie so oft das Betriebssystem. Doch auch da wer von den FfF hat ein solches?
3. Ich nörgle nicht nur …. Ich finde es aber dreist den Finger immer nur auf andere zu zeigen und dabei nach dem Pipi Langstrumpf Prinzip zu leben. Denken Sie ehrlich die FfF und OfF tragen Second Hand Techjacken? Und dabei gilt auch Kunststoffkleidung bringt Mikroplastik ins Wasser und das kann derzeit die Kläranlage so gut wie nicht herausfiltern. ….
Ich bin nicht von Hass / Neid zerfressen. Mir tun die „Gutmenschen“ leid die immer nur bis zur Nasenspitze denken. Und dabei nach dem PLP leben!!!

2 Jahre her

Ich find´s cool! Ich kann mich nur mit dem ´50+´ und ´Omas´ in Kombination noch nicht so recht anfreunden. :)

Rottweiler Adler
2 Jahre her

Na dann hoffe ich doch, dass die „Omas“ sich an früher erinnern. Da war nix mit Kunststoffkleidung. Natürliche Materialien mit all ihren Vorzügen und Nachteile …… Kein xTex oder Fleece der beim waschen Mikroplastik ins Abwasser gibt. Ist ja auch nichts für die Umwelt. Da sollte man sich nicht sie Rosinen rauspicken sondern in der Gesamtheit achtsam mit der Umwelt den Mitbürgern umgehen. Wenn Frau Knaus ihre xTex Jacke ablegt könnte ich sie ernst nehmen …. so leider nicht!

Proomas
2 Jahre her
Antwort auf  Rottweiler Adler

Ich habe gehört Frau Knaus hat ihr Auto auch noch nicht verschrottet. Sie atmet sogar und stösst damit selbst ständig CO2 aus. Wie kann man so jemanden erst nehmen, da stimme ich Ihnen voll zu…
Im Artikel steht etwas von „… gewohnte Verhaltensmuster Schritt für Schritt zu ändern“. Schön, dass die Omas mit Ihnen einen Mitbesorgten für die Umwelt gefunden haben, der seine Ideen und konstruktive Kritik einbringt.

2 Jahre her
Antwort auf  Rottweiler Adler

Da hat sich aber jemand viel Mühe gegeben, was zum Schimpfen zu finden.

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