Neues Gefängnis: Bagger rollen an

Esch: Land lässt Baugrund untersuchen

Am kommenden Montag, den 6. Mai, werden im Esch, am Standort des künftigen Landesgefängnisses, Baumaschinen anrollen. Nicht etwa, um mit den Bauarbeiten zu beginnen, sondern zunächst, um die notwendige Baugrunderkundung durchführen. Das teilte Vermögen und Bau Baden-Württemberg mit.

Die Behörde rechnet mit 50 bis 70 Bohrungen mit bis zu 30 Metern Tiefe. Ergänzt werden die Arbeiten durch mehrere Baggerschürfungen, um genauen Aufschluss über die Baugrundverhältnisse zu erhalten, wie der Landesbetrieb weiter mitteilt.

Erste Untersuchungen sind bereits während des Standortsuchlaufs vorgenommen worden. Nun liegt laut der Behörde die Vorplanung, aufbauend auf dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs vor, so dass nun bauwerksbezogen erkundet werden könne. Die Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen seien wichtig, um die Fundamente und das Tragwerk dimensionieren zu können.

Die Bohr- und Schürfarbeiten werden durch die Firma Burkardt aus Neuweiler durchgeführt und werden bis voraussichtlich 21. Juni andauern. Im Anschluss sollen Ingenieure der Universität Stuttgart die gewonnenen Erkenntnisse auswerten und ein Baugrundgutachten erstellen.

Aktuell befinde sich das Projekt im Zeitplan, heißt es. Die Planung werde weiterbetrieben, so dass eine Etatisierung des Bauvorhabens im Staatshaushaltsplan 2022 erfolgen kann. Bei Zustimmung des Landtags könnte im Jahr 2022 mit dem Bau begonnen werden. Die Bauzeit wird nach dem heutigen Stand auf grob vier Jahre geschätzt. Anschließend könnte mit einem Probebetrieb begonnen werden. 

 

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