NRWZ.de, 31. März 2021, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Notwendigen Entscheidungen zu neuen Haltepunkten sollten zeitnah gefällt werden

ROTTWEIL – Große Enttäuschung hinterlässt der Rückblick auf die Landtagswahl bei der Rottweiler CDU. Beispielhaft wurde hervorgehoben, dass das „müde Orange der Wahlplakate“ bezeichnend für den ganzen Wahlkampf gewesen sei. Besonders aber grämt man sich über die kurz zuvor aufgekommenen Skandale um Provisionszahlung an Abgeordnete, die einen dramatischen Vertrauensschaden hinterlassen hätten. Die Einführung einer wirksamen Lobby-Kontrolle sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

In der Vorstandssitzung, die Corona-bedingt wieder als Videokonferenz stattfand, berichteten die Kreisräte Dr. Georg Schumacher und Dr. Christian Ruf über einige Schwerpunktthemen des Kreistags. Ein wichtiges Anliegen ist laut Dr. Ruf, die zur Bewältigung der Verkehrswende verbesserten Zuschussbedingungen zu nutzen. Dies betreffe beispielsweise die Ertüchtigung der Bahnstrecke nach Villingen mit dem Bau der neuen Haltepunkte Deißlingen und Rottweil-Stadtmitte. Wenn letzterer rechtzeitig zur Landesgartenschau 2028 in Betrieb gehen solle, müssten die notwendigen Entscheidungen zeitnah gefällt werden.

Der CDU-Vorstand zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der Landkreis die Erlebniswelten des Campus Schule – Wirtschaft mit 40.000 Euro pro Jahr unterstützt und damit die kreisweite Ausstrahlung dieser Einrichtung würdigt.

In diesem Jahr steht das 75-jährige Jubiläum der CDU Rottweil an. Wegen der pandemiebedingten Unsicherheiten und der zu erwartenden Terminfülle im Vorfeld der Bundestagswahl soll für den Sommer lediglich eine Veranstaltung vorbereitet werden, die auch digital abgehalten werden könnte, wenn eine Durchführung in Präsenz nicht möglich wäre. Weitere Aktivitäten, wie beispielsweise die Erstellung einer Chronik, werden ins nächste Jahr verschoben.

Notwendigen Entscheidungen zu neuen Haltepunkten sollten zeitnah gefällt werden