Offene Ateliers im Rottweiler Neckartal

Offene Ateliers im Rottweiler Neckartal

Tage der Offenen Tür im Künstlerviertel Neckartal Rottweil: Für den 17. und 18. Juli hatten die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Programm vorbereitet und zum Besuch ihrer Ateliers eingeladen. Unser Fotograf Thomas Decker war dort.

Bildergalerie

Alle Fotos dieser Galerie: Thomas Decker, Team Ralf Graner Photodesign

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler:

Sabine Hoffmann, Neckargoldschmiede: „In meinem Goldschmiedeatelier fertige ich handgearbeiteten Unikatschmuck aus Gold und Silber und ausgewählten Edelsteinen“, sagt sie. „Dabei ist es mir besonders wichtig, recycelte Edelmetalle sowie möglichst Steine aus fairen Minen zu verarbeiten.“

Monika Kustermann, Atelier für Kunst und Sprache: „Ich arbeite mit Acryl abstrakt, aber auch figürlich auf überwiegend großflächigen Leinwänden. Mit Farbeffekten voller Lebendigkeit gebe ich Raum für Interpretationen. Durch Materialien wie Asche, Strukturpaste und Farbpigmenten modelliere ich Licht und Schatten, Höhen und Tiefen“, sagt Kustermann. Und: „Das Kunstwerk ist nicht vorab im Geiste konzipiert, es bildet sich im Laufe des Schaffens, ich nenne es ‚Work Flow’“. Sprachen lernen sei auch eine Kunst, die sie im Einzel- aber auch im Gruppenunterricht weitergebe. Dabei geht es um fachspezifische Themen wie Technik, Marketing, Qualitätsmanagement und Ähnliches.

Angelika Karoly, ATELIER für KERAMIKKUNST: Ihre Arbeitsmaterialien sind Ton und Porzellan. „Die Hände, der Kopf und das Herz formen meine Arbeiten – wobei das sensible Gefühl der Fingerkuppen das feinste Werkzeug ausmacht. MATERIAL spielt FORM“, sagt sie.

Franziska Teufel unterrichtet Kunst an den Beruflichen Gymnasien in Rottweil. Sie ist in Ihrem Atelier freischaffend tätig in den Bereichen Malerei, Grafik, Collage und Mixed Media. Ihre Hauptthemen sind der Mensch und seine Befindlichkeiten und Lebensgeschichten, die Urformen PUNKTE, KRINGEL KREISE in all ihren unerschöpflichen Variationen und das Ausloten diverser Materialien und experimenteller Techniken. Weiterhin gibt sie Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Rottweil.

Andreas Häfner, graselli 1763 Raumkonzepte: „EIN RAUM WIRKT NIE NICHT!“, sagt Andreas Häfner. Er ist der kreative Kopf des Planungsbüros für Innenräume graselli1763. Der Raumplaner ist keinem Stil verpflichtet und gerade das zeichnet ihn aus. Neugier, Offenheit und Experimentierfreude gepaart mit exzellentem Fachwissen in Design und Handwerk, als auch in der Machbarkeitsanalyse, machen ihn zu einem geschätzten Partner von Unternehmen. Jahrzehntelange Erfahrung in Einrichtung und Objektgestaltung haben ihn zu einem Perfektionisten in der hohen Kunst der Kommunikation zwischen Mensch und Objekt gemacht.

Susanna Streicher-Geiger: Sie beschäftigt sich mit experimenteller Malerei, vorwiegend in Acryl-Mischtechnik. „Im intuitiven spontanen Arbeitsprozess entstehen vielschichtige, abstrakte Bilder in verschiedensten Größen, mit Vorliebe zum größeren Format. Ich plane nichts, sondern beginne mit unbekanntem Ziel und begebe mich somit auf eine spannende Entdeckungsreise“, sagt sie. Und weiter: „Die Schwingungen meiner Bilder sollen die Menschen erreichen und ihre Seele berühren.“ Auf 1. August bezieht sie neue Räumlichkeiten im Gebäude Neckartal 175 über der Vinothek TOSCAVINO. Während der Offenen Ateliers stellt Streicher-Geiger dieses Mal bei Graselli 1763 Andreas Häfner aus.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 18. Juli 2021 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/rottweil/offene-ateliers-im-rottweiler-neckartal/317681