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Rottweil
Dienstag, 18. Februar 2020

Pflegedienst St. Franziskus in Rottweil elektrisch unterwegs

ROTTWEIL – Die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn setzt auf E-Mobilität, um die Umwelt zu schonen. Sie hat deshalb damit begonnen, ihre ambulanten Dienste mit elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen auszustatten. Der Pflegedienst St. Franziskus in Rottweil erhielt als zweiter Stiftungsstandort einen speziell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgerichteten E-Golf. Bereits Ende vergangenen Jahres kam der Pflegedienst der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn in Tübingen zum Zug.

Die 15 Mitarbeiter in Rottweil besuchen seit Mitte Januar im ganzen Landkreis pflegebedürftige Menschen mit dem elektrisch betriebenen Volkswagen. Harald Rapp, Mitarbeiter des Stiftungsreferates Bau- und Gebäudemanagement, wies sie in die Handhabung des neuen Fahrzeugs ein. Nach einer Probefahrt wich die anfängliche Skepsis großer Begeisterung über die spürbar gute Fahrleistung und unkomplizierte Handhabung des neuen Fahrzeugs. Für die täglichen Touren von rund 70 Kilometern reiche die Reichweite des E-Golfs gut aus, erklärt der Bereichsleiter der Altenzentren in der Region Rottweil, Dietmar Zisterer. Über Nacht werde das Fahrzeug an der eigens installierten Ladesäule in Rottweil geladen und sei morgens erneut startklar.

Bei der Entscheidung für die elektrisch betriebenen Dienstfahrzeuge will die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Rottweil Vorbild sein. Geleitet vom franziskanischen Anspruch des nachhaltigen Handelns sei die geplante schrittweise Umstellung auf E-Dienstwagen für die ambulanten Dienste ein klares Signal, erklärt Rainer Dilger. Die Fahrzeuge seien ideal ausgestattet, fahren emissionsarm und sparten CO2 gegenüber einem benzinbetriebenen Wagen. Die Mehrkosten bei der Anschaffung würden zudem momentan durch Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und dem Hersteller abgefedert.

 

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