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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Rott­weil Pro­jekt­wo­chen am Tech­ni­schen Gym­na­si­um Rott­weil

Projektwochen am Technischen Gymnasium Rottweil

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ROTTWEIL –  Es nähert sich das Ende des Schul­jah­res 2018/19 und somit auch die Prä­sen­ta­tio­nen der Jah­res­pro­jek­te der Schü­ler der tech­ni­schen Gym­na­si­en an der Erich-Hau­­ser-Gewer­be­­schu­­le Rott­weil. Seit Jah­ren ist es Tra­di­ti­on, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler eige­ne Pro­jek­te prä­sen­tie­ren, die die klas­si­schen Schwer­punk­te ihres Pro­fil­fa­ches wider­spie­geln.

Die Schü­ler des Infor­ma­ti­ons­tech­nik­zu­ges haben sich dabei eini­ges ein­fal­len las­sen. Arman­do, Pie­ro und Melvi­in ent­wi­ckeln eine Robo­ter­hand. Dazu bau­en Sie Flex­sen­so­ren in einen Hand­schuh ein um die Bewe­gung einer mensch­li­chen Hand auf­zu­neh­men, die Signa­le die­ser Sen­so­ren berei­ten sie in einem Ardui­no auf und steu­ern mit die­sem die Ser­vo­mo­to­ren ihrer mecha­ni­schen Robo­ter­hand. Arman­do meint: „Wir sind noch nicht ganz fer­tig, aber wir schaf­fen es.“

Von Mar­kus, Mar­vin und Jus­tin stammt die Idee für einen Led-Wür­­fel, der ein Was­ser­ge­fäß simu­lie­ren soll. Kippt man den Wür­fel, so erkennt er dies über ein­ge­bau­te Nei­gungs­sen­so­ren und akti­viert dann sei­ne LEDs so, dass die ein­ge­schal­te­ten LEDs die sich bewe­gen­de Was­ser­ober­flä­che dar­stel­len.

Das bekann­te Han­dy Spiel Sna­ke wird von Ste­fan, Kon­stan­tin und Wolf­gang als Arka­de Spiel neu inter­pre­tiert. Dazu haben sie mit dem 3D-Dru­­cker der Gewer­be­schu­le ein Gehäu­se auf­ge­baut. Mit Hil­fe des µ‑Controllers 8051, auf dem Sie das Spiel pro­gram­mie­ren und eines Raspber­ry Pi mit Moni­tor für die gra­fi­sche Dar­stel­lung, erwe­cken Sie in die­sem Gehäu­se die hung­ri­ge Schlan­ge zu neu­em Leben.

Sime­on, Silas, Mika, Aaron ent­wi­ckeln einen Boxau­to­ma­ten wie auf dem Jahr­markt. Je här­ter man auf den Ball schlägt des­to mehr Punk­te erhält man und des­to mehr LEDs fan­gen an zu leuch­ten. Dazu ermit­teln sie mit einer Licht­schran­ke die Geschwin­dig­keit mit der sich der Ball nach dem Schlag bewegt und wer­ten die­se Daten mit Hil­fe eines µ‑Controllers aus.

Von einer Droh­ne haben sich Michel­le, Mar­cel und Luis den Nei­gungs­sen­sor aus­ge­lie­hen, in einen Hand­schuh ein­ge­baut und nun steu­ern sie damit ein Fahr­zeug.

Mit Hil­fe von drei sich dre­hen­den, bedruck­ten CDs, die über Elek­tro­mo­to­ren ange­trie­ben wer­den und an einer zufäl­li­gen Stel­le gestoppt wer­den, haben Kevin, Dri­lon und Tim ihren eige­nen „Ein­ar­mi­gen Ban­di­ten“ ent­wi­ckelt.

Die Musik­box von Adri­an und Lucas spielt aus­ge­wähl­te Lie­der und lie­fert dazu eine Light­show.

Die Pro­jek­te wer­den schon pro­fes­sio­nell durch­ge­führt mit Ter­min­pla­nung, Pflich­ten­heft und Zustän­dig­kei­ten. Dabei set­zen die Schü­ler ihre eige­nen Ide­en um und sind des­halb natür­lich auch sehr moti­viert. Ulrich Hal­ler, einer der für die Pro­jekt­be­treu­ung zustän­di­gen Leh­rer, ist sich sicher: „Die­ser Unter­richt ist für die Schü­ler beson­ders wert­voll. Hier ler­nen sie viel für ihr spä­te­res Stu­di­um und Ihre beruf­li­che Lauf­bahn“.

Aktu­ell sind noch nicht alle Plät­ze im Zug Infor­ma­ti­ons­tech­nik belegt und des­halb sind Nach­be­wer­bun­gen für das Schul­jahr 2019/20 noch mög­lich.                            

 

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