Rauchmeldertag – Ein Tag, um an die Decke zu gehen

Rauchmelder retten Leben. Foto: fw

Rauch­melder ret­ten Leben” – eine Aus­sage, die jede Feuer­wehr bestäti­gen kann. Auch die Rot­tweil­er, die anlässlich des Rauch­meldertags, der heute stat­tfind­et, auf die Wichtigkeit dieser kleinen Geräte hin­weist.

Dem­nach ist es in Baden-Würt­tem­berg mit­tler­weile verpflich­t­end, in sämtlichen Schlafräu­men und Fluren Rauch­melder zu instal­lieren. „Dabei sind gute Rauch­melder heute schon gün­stig zu haben und bieten den Bewohn­ern ein großes Plus an Sicher­heit”, so die Rot­tweil­er Feuer­wehr. In diesem Jahr ist sie bere­its zu mehreren Ein­sätzen aus­gerückt, bei denen ein Rauch­melder rechtzeit­ig Alarm schlug, zulet­zt am 10. April

Die gesund­heitliche Gefahr bei einem Brand in der eige­nen Woh­nung beste­ht in erster Lin­ie nicht durch die direk­te Ein­wirkung des Feuers. Viel gefährlich­er sind die schon sehr früh entste­hen­den gifti­gen Brandgase, welche in ras­an­ter Geschwindigkeit auch größere Gebäude füllen und Men­schen töten kön­nen, noch bevor das eigentliche Feuer zur Lebens­ge­fahr wird. Da der Geruchssinn des Men­schen im Schlaf nicht aktiv ist, kann Rauch in dieser Zeit nicht rechtzeit­ig bemerkt wer­den. Auf den akustis­chen Alarm kann der Men­sch jedoch auch im Schlaf reagieren.

Rauch­melder erken­nen frühzeit­ig Rauch in der Luft und war­nen die Bewohn­er durch einen laut­starken Alarm­ton. Spezielle Rauch­melder etwa für die Küche kom­binieren dabei die Raucherken­nung mit der Überwachung der Raumtem­per­atur, um Fehlaus­lö­sun­gen zu reduzieren.

Neben der kor­rek­ten Instal­la­tion ist auch die regelmäßige Wartung der Rauch­melder geset­zlich vorgeschrieben. Eigen­tümer von Häusern und Woh­nun­gen sind verpflichtet, die Geräte gemäß Her­stellerangaben, min­destens jedoch ein­mal jährlich auf ihre Funk­tions­fähigkeit zu über­prüfen und ihre Betrieb­s­bere­itschaft sicherzustellen. Die Rauch­melderpflicht gilt für selb­st­genutztes Wohneigen­tum eben­so wie für ver­mi­etete Immo­bilien.

Der Rauch­melder kann im Ern­st­fall nur ein­wand­frei funk­tion­ieren, wenn die Rauchein­trittsöff­nun­gen frei von Staub, Flusen und anderen Ver­schmutzun­gen gehal­ten wer­den und die Bat­terie bei niedriger Span­nung nach Her­stellerangaben aus­ge­tauscht wird. Die Opti­male Anbringung eines Rauch­melders ist in jedem Schlafraum und Flur an der Decke, min­destens 50cm von ein­er Wand oder ein­er Lampe ent­fer­nt.

Für weit­ere Infor­ma­tio­nen ste­ht Stadt­brand­meis­ter Frank Müller gerne zur Ver­fü­gung.