Regelmäßige Besuche von Schülern sind ein Erfolgsrezept

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Hendrik Herrmann (DHG), Prof. Margareta Müller und Prof. Volker Bucher (HFU), Dr. Günter Lang (Uni Tübingen) und Dr. Wilfried Niesch (NMI Reutlingen) mit den DHG-Zehntklässlern. Foto: Moni Marcel

ROTTWEIL – Das Stu­di­en­zen­trum der Hoch­schu­le Furt­wan­gen (HFU) im Neckar­tal hat regel­mä­ßig Besuch von Schü­lern und Stu­den­ten. Die Zehnt­kläss­ler vom DHG, die am Diens­tag­mor­gen dort waren, erleb­ten aller­dings eine Pre­mie­re: Sie durf­ten das rie­si­ge Trans­mis­si­ons-Elek­tro­nen­mi­kro­skop aus­pro­bie­ren, das das Stu­di­en­zen­trum jetzt erst vom Natur­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tut in Reut­lin­gen geschenkt bekom­men hat.

Dr. Wil­fried Niesch war eigens dafür von Reut­lin­gen ange­reist und erklär­te, wie es funk­tio­niert, wie die Elek­tro­nen per Magnet­feld fast bis auf Licht­ge­schwin­dig­keit ange­trie­ben wer­den, die Schü­ler durf­ten dann das enorm ver­grö­ßer­te Bild einer Gold­plat­te mit sei­nen Löchern, die man unter einem Licht­mi­kro­skop nicht erklen­nen kann, bestau­nen. Aber auch expe­ri­men­tie­ren mit Plas­ma­tech­nik auf Ober­flä­chen, mit­tels der sie das Logo der HFU mit ein­fa­cher Tin­te auf Plat­ten bann­ten. Oder einen Elek­tro­nen­licht­strahl sicht­bar machen und ihn dann mit einem Detek­tor ana­ly­sie­ren und vie­les mehr.


Die regel­mä­ßi­gen Besu­che von Schü­lern sind ein Erfolgs­re­zept, wie Prof. Vol­ker Bucher, Lei­ter des Stu­di­en­zen­trums, betont. „Von dem Semi­nar­kurs, den wir am TG anbie­ten, stu­die­ren fast alle an der HFU.” Die inzwi­schen sol­che Schü­ler­la­bo­re für den gan­zen Land­kreis plant. Und die „Hal­le der Phä­no­me­ne”, die auf dem Ber­ner Feld ent­ste­hen soll. Hier soll dann expe­ri­men­tiert und gestaunt wer­den, Expo­na­te der Hoch­schu­le zei­gen Din­ge wie Indus­trie 4.0 oder Vir­tu­al Rea­li­ty, die Macher rech­nen mit bis zu 60.000 Besu­chern jähr­lich.


„Das Inter­es­se ist sehr groß, auch bei der Indus­trie”, betont Bucher. Damit wer­de dann die Brü­cke geschla­gen vom erleb­ten Phä­no­men zum Berufs­bild und von dort zur Fir­ma, die die­ses Berufs­bild anbie­tet. Dem­nächst wird dafür eine Genos­sen­schaft gegrün­det, schon 60 Leu­te sei­en mit dabei, und dann gehe es an die Spon­so­ren­su­che, so Prof. Dr. Mar­ga­re­ta Mül­ler, Deka­nin der HFU.

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