Beim Empfang auf der Besucherplattform: Friederike und Ralf Broß, thyssenkrupp-Aufzigschef Dr. Andreas Schierenbeck und Architekt Helmut Jahn. Fotos: wede

Ist die­ses Wochen­en­de der Start für Rott­weil 5.0? Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß jeden­falls kün­dig­te das in sei­ner Rede beim Emp­fang der Stadt auf dem thyssenkrupp-Test­turm vor über 150 Besu­chern an.

Der Turm eröff­net eine neue Epo­che der Stadt der Tür­me“, stell­te Broß fest. Er zähl­te die Epo­chen auf: Die Römer­sied­lung in der Alt­stadt; die Mit­tel­stadt; die Ver­la­ge­rung der Stadt an den heu­ti­gen Stand­ort im Mit­tel­al­ter; und die Indus­tra­li­sie­rung mit Gebäu­den wie dem Kraft­werk. Und nun die neue Epo­che mit Gebäu­den wie der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt, der Hän­ge­brü­cke, mit der Lan­des­gar­ten­schau und eben mit dem Test­turm als Fanal.

Wir wuss­ten schon immer, dass wir die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen für den Turm haben“, sag­te Broß über „unse­ren Turm“. „Wer Uto­pi­en hat, soll­te nach Rott­weil kom­men, denn hier wer­den Uto­pi­en Rea­li­tät!“

Andre­as Schie­ren­beck, Chef von thyssenkrupp Ele­va­tors, griff das auf: „Wir haben zwar den Turm gebaut, aber die Platt­form war Ihre Idee“, sag­te er zu den Rott­wei­ler Bür­gern. „Es ist Ihr Turm, und er wird es über Jahr­zehn­te blei­ben!“

Das Wochen­blatt für den Kreis Tutt­lin­gen hat im Vor­feld ein kur­zes Inter­view mit Andre­as Schie­ren­beck geführt;