Zementlaster kippt um: Tödlicher Lkw-Unfall bei Rottweil

Hund übersteht Unfall, wird aber verletzt

Mon­tag­abend ist es aus bis­her unbe­kann­ten Grün­den zu einem töd­li­chen Unfall nahe Rott­weil gekom­men. Ein Lkw kipp­te dabei um. Des­sen Fah­rer ver­starb noch an der Unfall­stel­le. Ein mit­fah­ren­der Hund wur­de ver­letzt.

Ein mit Zement­pul­ver voll bela­de­ner 40-Ton­nen-Silo­zug aus dem Orten­au­kreis ist gegen 18.10 Uhr auf der B 27 von Balin­gen kom­mend in Rich­tung Rottweil/B462 unter­wegs gewe­sen. Beim Durch­fah­ren des Kreis­ver­kehrs bei Vil­lin­gen­dorf / Rott­weil-Nord kipp­te der Lkw aus bis­lang unbe­kann­ter Ursa­che nach rechts um und blieb auf der Fahr­bahn lie­gen.

Der 49-jäh­ri­ge Lkw-Fah­rer wur­de durch die Ret­tungs­kräf­te aus dem Füh­rer­haus befreit. Er ver­starb noch an der Unfall­stel­le an den Fol­gen sei­ner Ver­let­zun­gen. Das mel­de­te inzwi­schen das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen.

Ein Hund, den der Fah­rer im Füh­rer­haus mit­ge­nom­men hat­te, über­leb­te den Unfall ver­letzt. Ein Tier­arzt ver­sorg­te ihn. Sei­ne Anwe­sen­heit im Füh­rer­haus habe die Arbeit der Ein­satz­kräf­te erschwert, sag­te Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler, Kom­man­dant der Rott­wei­ler Feu­er­wehr, zur NRWZ (sie­he Video). Es sei dadurch nicht leicht gewe­sen, zum Pati­en­ten vor­zu­drin­gen.

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Par­al­lel hät­ten sei­ne Kame­ra­den meh­re­re aus­ge­lau­fe­ne Liter Die­sel und wei­te­re Betriebs­stof­fe bin­den müs­sen. Eini­ges davon gelang­te nach den Wor­ten Mül­lers ins Erd­reich, wes­halb die Feu­er­wehr das Umwelt­amt ver­stän­dig­te und die Stra­ßen­meis­te­rei anrück­te.

Nach ers­ten Schät­zun­gen ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von etwa 50.000 bis 80.000 Euro. Die Ber­gungs­ar­bei­ten dau­ern der­zeit noch an. Der Stre­cken­ab­schnitt bei Rott­weil ist momen­tan noch in bei­de Rich­tun­gen gesperrt. Der Ver­kehr wird ört­lich umge­lei­tet.

Die Ein­satz­mel­dung für die Ret­tungs­kräf­te kam um 18.15 Uhr. Not­arzt und Feu­er­wehr wur­den zu einem Ver­kehrs­un­fall nach Rott­weil-Nord, zum Kreis­ver­kehr der B 27 und alten B 14 auf der Nord­um­ge­hung geru­fen.

 

Bei dem Groß­ein­satz war die Feu­er­wehr mit sie­ben Fahr­zeu­gen und 28 Ein­satz­kräf­ten vor Ort. Eben­so waren der Ret­tungs­dienst und die Poli­zei im Ein­satz.

Zur Ber­gung war ein Kran not­wen­dig, sie gestal­te­te sich auf­wän­dig. Der Spe­zi­al­kran kam aus dem Land­kreis Karls­ru­he.