Rottweiler Jazzfest 2023: Es gibt wieder ein Jazz in Town wie vor Corona

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ROTTWEIL. Der Vorverkauf für die ersten beiden Veranstaltungen des 35. Jazzfest Rottweil 2023 hat begonnen. „Mit dem Weltmusikstar Rabih Abou-Khalil feat. Elina Duni und dem Moka Efti Orchestra kommen zwei erstklassige Formationen zum nächstjährigen Jazzfest nach Rottweil“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Weitere Veranstaltungen für das zwischen dem 30. April und 20. Mai 2023 stattfindende Festival sind in Planung, teilt der Jazzfestverein weiter mit. Zum Auftakt am 30. April soll wieder „das traditionelle Musikspektakel ‚Jazz in Town‘ „in gewohnt bekanntem wie beliebtem ‚Vorcorona‘-Format“ starten, so Jazzfest-Programmmacher Claus Gams. Präsentiert werde ihmzufolge „mannigfaltige Livemusik“ ab 16 Uhr in der Oberen Hauptstraße sowie ab 20 Uhr in vielen Lokalitäten in der gesamten Innenstadt.

Rabih Abou Khalil. Foto: pm

Zu den bereits angekündigten Künstlern: Rabih Abou-Khalil ist laut Pressemitteilung ein Wanderer zwischen den Kulturen. Der im Libanon geborene Oud-Virtuose und Komponist verbindet traditionelle arabische Musik, europäische Klassik und amerikanischen Jazz zu einer hochintelligenten Melange, fernab jeglicher World-Music-Klischees – faszinierend, mitreißend virtuos und hochsinnlich. Der vielfach ausgezeichnete „Weltmusiker“ habe schon immer ein besonderes Feingefühl dafür, die richtigen Partner für seine diversen Projekte zu finden. Mit der albanischen Ausnahmesängerin Elina Duni treffe er nun aktuell exakt auf die Richtige. Sie singt mühelos französisch, englisch, deutsch, albanisch und italienisch. Zudem sei ihr Gefühl für die ungeraden und ständig wechselnden Rhythmen geradezu atemberaubend. Zum Jazzfest am 13. Mai bringt Abou-Khalil zudem mit Mateusz Smoczynski (Violine) und Krzysztof Lenczowski (Cello) zwei erfolgreiche polnische Streicher mit, die die Tonkultur und Virtuosität der klassischen Schule mit leidenschaftlicher Jazzimprovisation und Folk verbinden. Komplettiert wird das Ausnahmeensemble durch den langjährigen amerikanischen Weggefährten Jarrod Cagwin (Schlagzeug, Rahmentrommeln, div. Percussions). Zusammen vereint ist dies allerbeste „Weltmusik“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Wie Phoenix – mit „Zu Asche zu Staub“ – habe sich das Moka Efti Orchestra seit 2018 zu ungeahntem Höhenflug erhoben, heißt es in der Ankündigung des Festivals weiter. Geboren mit der international erfolgreichen TV-Serie „Babylon Berlin“ spiele das 14-köpfige Ensemble vor ausverkauften Häusern in ganz Deutschland – und nun auch am 17. Mai beim Jazzfest in Rottweil. Die Goldenen Zwanziger vor hundert Jahren seien legendär und Berlin ist der Ort für Glanz, Glamour und bisher ungeahnte Freiheiten. Im „Moka Efti“, dem angesagtesten Café Berlins, wird Charleston, Two Step und Tango getanzt. Wild, dreckig, glamourös und feierwütig zugleich. Spätestens mit der Fernsehserie erlebten die 1920er-Jahre ein gewaltiges Comeback. Zum großen Erfolg dieser Serie habe auch die Musik des eigens zusammengestellten Orchesters beigetragen.

Weitere Veranstaltungen seien in Planung, so die Jazzfestmacher.

Info: Vorverkauf allen bekannten Stellen sowie direkt unter www.jazzfest-rottweil.de

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