Rottweiler Tagwachkapelle stimmt sich auf die Fasnet ein

Von links: Tagwachchef Wolfgang Göhler, ehemaliger Kassier Marc Stummer, neuer Kassier Simon Wilde und Kassenprüfer Peter Peiker. Foto: pm

ROTTWEIL – Es herrsch­te wie immer eine ent­spann­te Atmo­sphä­re bei der ers­te und ein­zi­ge Pro­be der Tag­wach­ka­pel­le. Den Musi­kan­ten merk­te man die Vor­freu­de auf die kom­men­de Fas­net an.

Tag­wach­chef Wolf­gang Göh­ler hielt einen Rück­blick auf das ver­gan­ge­ne Jahr. Durch den Nar­ren­tag war die Tag­wach­ka­pel­le mehr gefor­dert als sonst. Zum Nar­ren­baum­stel­len durf­ten die Kapel­le zusam­men mit den Aus­schel­lern und der Zim­mer­manns­gil­de aus Über­lin­gen den Nar­ren­tag eröff­nen und war mit 34 Musi­kern dabei. Am Fas­nets­sonn­tag spiel­te man zur Pro­kla­ma­ti­on vor dem alten Rat­haus. Wolf­gang Göh­ler sprach den Musi­kan­ten Lob aus für den gelun­ge­nen Auf­tritt.

Am Fas­nets­mon­tag um 4 Uhr tref­fen sich die Musi­ker in der Wär­me­stu­be. Der Vor­stand bedank­te sich beim Bewir­tungs­team um Diet­mar Greu­ter und bei Ralf Heng­ge, der immer einen Hefe­zopf bereit stellt. Wenn die Tag­wach­ka­pel­le am Fas­nachts­mon­tag­mor­gen mit den Nar­ren­marsch durchs Städt­le zieht ist dies ein erhe­ben­des Gefühl. Der Tag­wach­chef Wolf­gang
Göh­ler führt aus, dass es so man­chen Musi­kan­ten eis­kalt den Rücken run­ter läuft und der eine oder ande­re auch ein­mal Trä­nen in den Augen hat. In der Jugend­her­ber­ge machen die Musi­ker dann einen Zwi­schen­stopp bei Rei­ner und Petra, wo die Tag­wach­ka­pel­le immer sehr ger­ne will­kom­men ist.

Wolf­gang Göh­ler berich­tet über die Arbeit im Fest­aus­schuss. Es wur­den wei­te­re Tag­wach­pla­ket­ten ange­schafft, ein Som­mer­fest geplant, Auf­nah­me neu­er Musi­ker und Mit­glie­der für den Fest­aus­schuss. Für die treu­en Mit­glie­der, die nicht mehr aktiv
dabei sind wur­de eine pas­si­ve Mit­glied­schaft ange­bo­ten, um die ehe­ma­li­gen Musi­ker nicht zu ver­lie­ren.

Göh­ler gab bekannt, das Ehren­mit­glied und zwan­zig­jäh­ri­ger
Vor­stand Axel Sai­le sich aus den Tag­wach­ge­sche­hen ver­ab­schie­det hat. Er bedank­te sich für die her­aus­ra­gen­de Leis­tung als Vor­stand, wel­cher die Kapel­le maß­geb­lich geprägt habe.

Für Klaus Günth­ner war im letz­ten Jahr der letz­te Auf­tritt in der Tag­wach­ka­pel­le. Jahr­zehn­te­lang war er im Ein­satz und auf ihn war immer Ver­lass. Man erin­ner­te sich dar­an, dass man in der
Anfangs­zeit der Tag­wach­ka­pel­le in der dama­li­gen Jugend­her­ber­ge wel­che die Eltern von Klaus Günth­ner betrie­ben haben unter­kom­men konn­te.

Der Tag­wach­chef konn­te mit Eva-Maria Lacher und Ai Kani­za­wa zwei jun­ge Musi­ker begrü­ßen. Es sei sehr wich­tig, jun­ge Musi­ker für die Tag­wach­ka­pel­le zu gewin­nen, so Göh­ler. Kas­sier Marc Stum­mer konn­te von einem guten Kas­sen­be­stand berich­ten. Kas­sen­prü­fer Peter Pei­ker beschei­nig­te ihm eine tadel­lo­se Kas­sen­füh­rung.

Marc Stum­mer hat das Amt des Kas­siers dann an Simon Wil­de abge­ge­ben. Der Tag­wach­chef bedank­te sich für die jah­re­lan­ge her­vor­ra­gen­de Arbeit des Kas­siers. Er ist wei­ter­hin als stell­ver­tre­ten­der Diri­gent tätig und ihm obliegt auch die Bear­bei­tung der Hom­pa­ge. Dem neu­en Kas­sier Simon Wil­de wünsch­te er viel Erfolg. Zum Schluss gab Wolf­gang Göh­ler noch die Ter­mi­ne bekannt und bedank­te sich bei allen, die zum Gelin­gen der Tag­wach­ka­pel­le bei­ge­tra­gen haben.