Rottweiler Wohngebiet Omsdorfer Hang präsentiert sich freundlich und modern

Rottweiler Wohngebiet Omsdorfer Hang präsentiert sich freundlich und modern

(Anzeige). Schmuck, freundlich und einladend präsentiert sich das Rottweiler Wohnquartier „Omsdorfer Hang“ nach der gut siebenjährigen Sanierungsphase. Das Quartier hat ein völlig neues Gesicht bekommen und überzeugt jetzt mit freundlicher Freiraumgestaltung, neuem Spielplatz, Blockheizkraftwerk und sozialer Betreuung. Insgesamt rund 9 Millionen Euro investierte die Stadt Rottweil. 3,64 Millionen Euro flossen dafür aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“, der städtische Eigenanteil beträgt insgesamt  5,36 Millionen Euro. 

„Ich freue mich sehr, dass uns im Jahr 2012 die Aufnahme ins Bund-Länder-Programm ,Soziale Stadt‘ gelungen ist, um diese städtebauliche Erneuerungsmaßnahme durchführen zu können“, sagt Oberbürgermeister Ralf Broß. „Wichtig war uns von Anfang an, nicht nur die Wohnungen zu sanieren und energetisch zu verbessern, sondern es wurde darüber hinaus ein integriertes Entwicklungskonzept verfolgt, das zum Ziel hat, die Lebens- und Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern. Das ist uns bestens gelungen.“

Beteiligte Firmen

Vorher-Nachher

Die Vorher-Nachher-Bilder machen deutlich: Das Wohnquartier „Omsdorfer Hang“ hat durch das Sanierungsprogramm „Soziale Stadt“ deutlich an Qualität gewonnen. Hier der Omsdorfer Hang 7 vor …
… und nach der Sanierungsmaßnahme.

Dringender Handlungsbedarf

Die neun Mehrfamilienhäuser am Omsdorfer Hang waren in die Jahre gekommen. Sie entsprachen nicht mehr den Erwartungen der Mieter und auch energetisch gab es dringenden Handlungsbedarf. Der städtische Eigenbetrieb Stadtbau Rottweil besitzt in dem Wohnquartier insgesamt 117 Wohneinheiten. „Dies ist ein Anteil von 39 Prozent unseres Gesamtwohnungsbestands und somit ein wichtiger Anteil unseres Wohnraumangebots“, betont Peter Hauser, Betriebsleiter der Stadtbau. Die Aufnahme in das Förderprogramm sei „ein Glücksfall für die Mieter gewesen“. In nur sieben Jahren konnte somit einiges bewegt werden, und die Maßnahme zahlt sich bereits aus, „denn die Fluktuationsrate hat sich seit 2012 fast halbiert“, freut sich Hauser.

So wurden alle 117 Wohnungen mit rund zehn Quadratmeter großen Balkonen ausgestattet, die nicht nur zur Verbesserung der Wohnqualität beitragen, sondern auch rege genutzt werden. Bei der Fassadengestaltung kam ein Konzept mit frischen und freundlichen Farben zum Tragen. Die Treppenhäuser, die ursprünglich offen waren, wurden mit lichtdurchlässigen Glasfassaden verschlossen sowie mit Eingangstüren, neuen Briekasten- sowie Gegensprechanalgen ausgestattet. Die haben nicht nur die Optik verbessert, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bewohner gesteigert.

Auch der Klimaschutz profitiert von der Sanierung: Die Gebäude erhielten eine moderne Wärmedämmung. Zudem wurde das alte Blockheizkraftwerk des städtischen Energieversorgers ENRW ersetzt und in eine neue, freistehende, Heizzentrale verlegt. Die neue Anlage spart 50 Tonnen an CO2 pro Jahr ein. Und auch die Lärmemission konnte so verringert werden.

Auch das Umfeld gestaltet

(3) Spaß an der Bewegung: Der Stadtteil hat auch einen neuen Kinderspielplatz mit Rutschen und Klettermöglichkeiten erhalten. Foto: STEG

Neben den vielen baulichen Maßnahmen ist ein weiter wichtiger Bestandteil der Gesamtaufwertung die Stadtteilarbeit, die Isabel Mayer von der AWO als Quartiersmanagerin betreut. Es gibt diverse soziale Angebote, um die Gemeinschaft zu stärken, so beispielsweise eine Sozialberatung, Angebote wie Kochkurse oder Gewaltpräventionskurse für Grundschüler und natürlich das bei den Bewohnerinnen und Bewohnern so beliebte jährliche Straßenfest.

Großen Wert wurde auf die Umgestaltung der Frei- und Grünanlagen gelegt. So gibt es jetzt nicht nur einen neuen Spielplatz, sondern auch einen neuen Platz im Zentrum des Quartiers, der mit Sitzgelegenheiten und Bänken zum Verweilen im Freien einlädt. Zudem erhielt das Wohngebiet eine neue Straßenverbindung zur Durschstraße. Das Wohngebiet ist damit nun aus zwei Richtungen erschlossen und verfügt über einen neuen, zusätzlichen Rettungsweg für Notfälle. 

Das Fazit von Peter Hauser nach sieben Jahren Stadtteilsanierung fällt daher äußerst positiv aus:  „Wir sind sicher, dass das Quartier ,Omsdorfer Hang‘ nachhaltig positiv beeinflusst werden konnte und dass das Quartier dauerhaft ein wichtiger Bestandteil des Rottweiler Wohnraumangebots sein wird.“

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 12. Dezember 2020 von Promotion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/rottweil/rottweiler-wohngebiet-omsdorfer-hang-praesentiert-sich-freundlich-und-modern/294592