Rottweils Oberbürgermeister will höher bauen, grüner leben und weiter denken

Neujahrsempfang in der Stadthalle

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Foto: Thomas Decker, Team Ralf Graner Photodesign
Foto: Thomas Decker, Team Ralf Graner Photodesign

Kein wei­te­rer Turm. Kei­ne wei­te­re Hän­ge­brü­cke. Nur ein unfer­ti­ger Mar­ke­ting­film – der die in Rott­weil bestehen­de Ver­bin­dung zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Zukunft zum Aus­druck brin­gen soll. Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß hat­te bei die­sem Neu­jahrs­emp­fang in der Stadt­hal­le kei­ne Sen­sa­ti­on zu bie­ten. Außer viel­leicht: Er hat einen Feh­ler zuge­ge­ben.

Fotos: Tho­mas Decker, Team Ralf Gra­ner Pho­to­de­sign

Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, (Ober-)Bürgermeisterkollegen, den Land­rat, Ver­tre­ter aus der Wirt­schaft und dem Ein­zel­han­del, nam­haf­te Bür­ger der Stadt begrüß­te Ralf Broß am frü­hen Sonn­tag­abend in der Stadt­hal­le Rott­weil. Der Ober­bür­ger­meis­ter hielt sich nicht lan­ge mit der Vor­re­de auf, son­dern kam gleich zur Sache. Er lob­te sein Städt­lein über den Grü­nen Klee. Wört­lich:

Wenn es ein Maß­band gäbe, eine Ska­la, auf der die High­lights einer Stadt abge­bil­det wer­den könn­ten, dann hät­ten wir im letz­ten Jahr locker das obe­re Ende erreicht. High End sozu­sa­gen. Und wenn es einen Hau-den-Lukas für Bür­ger­fes­te gäbe, dann hät­ten die Rott­wei­ler das gan­ze Jahr über den Ham­mer geschwun­gen und Dau­er­klin­geln ertö­nen las­sen. 2017 war in Rott­weil ein Jahr mit zahl­rei­chen Höhe­punk­ten und schö­nen Fes­ten. Ein Jahr der Ent­schei­dun­gen und ein Jahr der Inves­ti­tio­nen.

Broß zähl­te auf: Es gab da das gro­ße Nar­ren­tref­fen des Vie­rer­bun­des. „Zehn­tau­sen­de von Besu­chern erleb­ten ein her­vor­ra­gend orga­ni­sier­tes und groß­ar­ti­ges Schau­spiel när­ri­schen Trei­bens.” Den „Bür­ger­ent­scheid zur Fuß­gän­ger­hän­ge­brü­cke, der mit über 71 Pro­zent ein kla­res Votum der Bür­ger­schaft lie­fer­te und damit eine brei­te Grund­la­ge für die­ses Infra­struk­tur- und Tou­ris­mus­pro­jekt.” Ein „ful­mi­nan­tes Turm­fest” samt Zeit­rei­se durch die Geschich­te der Stadt. Und die „wich­ti­ge” Bewer­bung der Stadt zur Lan­des­gar­ten­schau. Und im Dezem­ber habe in der Stadt­hal­le ein Archi­tek­tur-Preis­ge­richt getagt, das aus 54 ein­ge­reich­ten Pro­jekt­vor­schlä­gen für den Neu­bau der JVA Rott­weil 21 aus­wähl­te, die in die nächs­te Run­de kom­men. Eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung, wel­ches Büro den Zuschlag erhält, wer­de noch in die­sem Jahr fal­len. Und es gab das tra­di­tio­nel­le Stadt­fest, die Ein­wei­hung der Gölls­dor­fer Mehr­zweck­hal­le, der Neu­bau der Edith-Stein-Schu­le, „die eine wich­ti­ge Ein­rich­tung für die Aus­bil­dung sozia­ler Beru­fe von den Erzie­hern bis zu den Alten­pfle­gern ist”, die Erschlie­ßung des zwei­ten Wohn­bau­ge­bie­tes auf der Spi­tal­hö­he und der Umzug der Rott­wei­ler Feu­er­wehr in das fer­tig­ge­stell­te Feu­er­wehr­haus in der Schram­ber­ger Stra­ße.

Lau­ter Höhe­punk­te. Und doch gab es einen Wer­muts­trop­fen. Ent­schul­di­gung: ein Tröpf­lein. Zur Auf­re­gung in der Öffent­lich­keit habe die Dis­kus­si­on um einen ver­meint­lich zwei­ten Inves­tor für die Hän­ge­brü­cke geführt, sag­te Broß. „Es ent­stand der Ein­druck, dass die­ser anstel­le von Herrn Eber­hardt die Brü­cke bau­en soll­te.” Was er nicht sag­te: dass Inves­tor Gün­ter Eber­hardt ganz knapp davor gewe­sen ist, ent­nervt und vor allem ent­täuscht von der Stadt­spit­ze den Bet­tel hin­zu­wer­fen. 

Dage­gen erklär­te der OB, es sei „um einen zusätz­li­chen Inves­tor” gegan­gen. Die­ser habe sich ange­bo­ten, zusam­men mit Eber­hardt die Brü­cke zu finan­zie­ren. Broß: „Ich bedau­re es sehr, dass es zu die­ser Auf­re­gung kam. Unse­re Absicht war es, bei­de zusam­men­zu­brin­gen, um einen Mehr­wert zu schaf­fen. Das hat nicht funk­tio­niert.” Mitt­ler­wei­le hät­ten sich die Gemü­ter wie­der beru­higt. „Herr Eber­hardt bleibt Inves­tor der Hän­ge­brü­cke. Es war nie unser Ziel, ihn aus dem Pro­jekt zu drän­gen.” In den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten habe sein Pla­ner­stab an den Gut­ach­ten zur Brü­cke gear­bei­tet. „In der Sache geht es nun plan­mä­ßig wei­ter. Der Zeit­plan sieht eine Eröff­nung für Mit­te 2019 vor.”

Foto: Tho­mas Decker, Team Ralf Gra­ner Pho­to­de­sign

Wei­te­re Feh­ler gab es im städ­ti­schen Han­deln 2018 offen­bar nicht. Broß zähl­te jeden­falls kei­nen wei­te­ren auf.

Nur einen wei­te­ren Wer­muts­trop­fen – der aber außer­halb der Ver­wal­tungs­ver­ant­wor­tung zu lie­gen scheint. Auf­grund der Bau­kon­junk­tur und des schlech­ten Bau­grun­des müs­se die Stadt beim neu­en Feu­er­wehr­haus mit Mehr­kos­ten rech­nen. Das wer­de Gegen­stand der öffent­li­chen Haus­halts­be­ra­tun­gen sein, die nächs­te Woche begin­nen. „Die Frak­tio­nen und Grup­pie­run­gen im Gemein­de­rat sind im Rah­men der Haus­halts­vor­ge­sprä­che über die Kos­ten­stei­ge­rung bereits infor­miert. Wir wer­den die Ursa­chen trans­pa­rent machen und damit nach­voll­zieh­bar dar­stel­len”, ver­sprach Broß.

Kopf­zer­bre­chen habe auch die Kon­zep­ti­on für ein Park­haus bei der Vil­la Dut­ten­ho­fer berei­tet, sag­te der OB. Kein Wort davon, dass die Ver­wal­tung die geplan­te Dis­kus­si­on im Gemein­de­rat hat­te abbre­chen müs­sen, weil sie die Anlie­ger nicht infor­miert hat­te. Broß schau­te viel­mehr nach vor­ne: „Hier dis­ku­tie­ren wir ver­schie­de­ne Vari­an­ten. Jede davon hat ihre Berech­ti­gung, aber auch ihre Nach­tei­le.” Die Beden­ken der Bür­ger sei­en bei der Ver­wal­tung ange­kom­men – eini­ge Wort­mel­dun­gen zie­len auf ein Park­deck auf der „Groß’schen Wie­se”, die „Park­platz Zen­trum” hei­ßen soll. „Inner­halb der Ver­wal­tung haben wir uns bereits Gedan­ken gemacht und kön­nen uns eine Lösung vor­stel­len, die wir zunächst mit Gemein­de­rat, Gewer­be- und Han­dels­ver­ein sowie den Anwoh­nern bespre­chen wol­len”, so der Ober­bür­ger­meis­ter. Dann hät­te die Ver­wal­tung die Tage zwi­schen der Abset­zung des The­mas vor Weih­nach­ten und der öffent­li­chen Bera­tung im Gemein­de­rat kom­men­de Woche genutzt.

Immer­hin:

auch wenn nicht immer alles gleich rund läuft und wir auch Rück­schlä­ge erle­ben: Wir haben in den letz­ten Jah­ren einen Ent­wick­lungs­pro­zess in unse­rer Stadt ein­ge­lei­tet, der uns nach­hal­tig prä­gen wird. Damit ver­bun­den ist eine Dyna­mik, die mehr ist als nur eine rein städ­te­bau­li­che Ent­fal­tung.

Nach einem Rück­blick in Rott­weils lan­ge Ver­gan­gen­heit, erklär­te OB Broß, „Rott­weil ist eine Stadt im Auf­bruch.” Die Ver­wal­tung unter­stüt­ze die­se Ent­wick­lung. „Wir set­zen auf den Ide­en­reich­tum in den Köp­fen unse­rer Bür­ger. Von der alten Reichs­stadt zur ide­en-rei­chen Stadt vol­ler Chan­cen und Ide­en und mit einer Offen­heit, mit der wir letzt­lich sehr erfolg­reich waren.”

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Damit war das Stadt­ober­haupt beim neu­en Lieb­lings­pro­jekt ange­langt, der Lan­des­gar­ten­schau. Deren Mot­to: „Höher.Grüner.Weiter“ Das ste­he für höher bau­en, grü­ner leben, wei­ter den­ken.

Höher bau­en“ ist ein Syn­onym für eine res­sour­cen­scho­nen­de Stadt­ent­wick­lung. Wer höher baut, spart Flä­che. Wer nach­ver­dich­tet, der redu­ziert Flä­chen­ver­brauch. Die­se Erkennt­nis hat in Rott­weil übri­gens Tra­di­ti­on. Man ahnt es, wenn man sich die mit­tel­al­ter­li­chen Häu­ser und den dicht bebau­ten Sied­lungs­kern unse­rer his­to­ri­schen Innen­stadt anschaut. „Höher bau­en“ stand damals und steht heu­te für Urba­ni­tät und für städ­ti­sche Zen­tra­li­tät. Natür­lich den­ken Sie dabei auch an den Test­turm. Das ist auch gewollt. Denn der steht für eine spek­ta­ku­lä­re Archi­tek­tur und für ein neu­es Wahr­zei­chen.

Grü­ner leben” bringt zum Aus­druck, dass wir nicht hem­mungs­los wach­sen wol­len, son­dern nach­hal­tig. Das bezieht sich auf die Lebens­qua­li­tät in unse­rer Stadt. Mit einer Akti­vie­rung der stadt­na­hen Grün­flä­chen, dem Stadt­gra­ben und den Park­an­la­gen wol­len wir wie­der not­wen­di­ge Nah­erho­lungs­be­rei­che schaf­fen und das öko­lo­gi­sche Herz unse­rer Stadt nach­hal­tig stär­ken. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den his­to­ri­schen Stadt­gra­ben der ehe­ma­li­gen Reichs­stadt wie­der in Sze­ne zu set­zen und als Nah­erho­lungs­raum wie­der­zu­be­le­ben. Auch der Neckar soll in Tei­len als Erho­lungs­raum wie­der zugäng­lich gemacht wer­den.

Die Lan­des­gar­ten­schau­en von heu­te sind aller­dings kei­ne rei­nen Blu­men-Schau­en. Sie waren es noch nie. Mit dem Ansatz „wei­ter den­ken“ wol­len wir die zukünf­ti­gen Besu­cher der Lan­des­gar­ten­schau mit einem inno­va­ti­ven Mobi­li­täts­kon­zept emp­fan­gen. Dank neu­er Tech­no­lo­gi­en zie­len wir auf einen bar­rie­re­frei­en Zugang zur Stadt und zum Gar­ten­schau­ge­län­de ab. Rott­weil soll in den nächs­ten Jah­ren als ein Mobi­li­täts­la­bor ent­wi­ckelt wer­den. Wir wol­len den städ­te­bau­li­chen Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft mit inno­va­ti­ven Kon­zep­ten begeg­nen.

Dank des For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trums von thys­sen­krupp wer­den bei uns bahn­bre­chen­de Auf­zugs­sys­te­me ent­wi­ckelt, die man auch für den urba­nen Raum nut­zen kann. Wir wol­len ver­schie­de­ne For­men des Per­so­nen­ver­kehrs erpro­ben: auto­no­me Shut­tles zwi­schen Bahn­hof, Innen­stadt und Turm. Auto­nom fah­ren­de Bus­se mit Elek­tro­mo­to­ren in der Innen­stadt. Dyna­mi­sche Fahr­stei­ge oder hori­zon­tal und ver­ti­kal fah­ren­de Auf­zü­ge, die den Bahn­hof direkt mit der Innen­stadt ver­bin­den.

Eine Vor­aus­set­zung müs­sen wir aller­dings noch schaf­fen: die Jury über­zeu­gen. Ich den­ke, wir haben gute Vor­aus­set­zun­gen. Der renom­mier­te Zukunfts­for­scher Mat­thi­as Horx beschei­nigt uns, dass wir schon heu­te Maß­stä­be set­zen. Wir haben den Mut – so sagt er – auch ein­mal Außer­ge­wöhn­li­ches und Unkon­ven­tio­nel­les zu wagen, und zwar Leucht­turm­pro­jek­te, die über die eige­nen Stadt­gren­zen hin­aus sicht­bar wer­den. Er denkt dabei an den Test­turm, an die neue JVA und an die Hän­ge­brü­cke.

Aller­dings ste­he die Stadt bei der Bewer­bung um die Groß­ver­an­stal­tung in Kon­kur­renz zu 14 ande­ren Städ­ten – allein derer zwei, Schram­berg und Sulz fin­den sich im Kreis Rott­weil. „Bei­de wür­den es ver­die­nen, einer nur kann gewin­nen”, so Broß.” Neh­men wir es also sport­lich und hof­fen dar­auf, dass der Minis­ter­rat in Stutt­gart die rich­ti­ge Ent­schei­dung fällt.”

Bei der Bewer­bung zur Lan­des­gar­ten­schau habe die Ver­wal­tung viel Unter­stüt­zung erfah­ren. „Die­se Unter­stüt­zung darf jetzt nicht nach­las­sen. Ich bit­te Sie alle, sich mit Herz­blut und Begeis­te­rung für die­ses für unse­re Stadt so wich­ti­ge Pro­jekt ein­zu­set­zen und uns wei­ter­hin zu unter­stüt­zen. Damit stei­gen auch die Chan­cen für den Zuschlag in Stutt­gart.”

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Die Stadt sei auf dem Weg zu „Rott­weil 5.0”. Das sei kein fer­ti­ges Kon­zept. „Es ist eine Visi­on. Ein Ent­wick­lungs­pro­zess auf dem Weg zum Rott­weil von mor­gen.” 5.0 ste­he für eine Zeit­epo­che, in der Tra­di­ti­on und Inno­va­ti­on kei­ne Gegen­sät­ze mehr bil­den, son­dern sich gegen­sei­tig ergän­zen und befruch­ten. Es ste­he für eine Wei­ter- Ent­wick­lung der Stadt zusam­men mit den Bür­gern.

Rott­weil 5.0 bedeu­tet, die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft mutig anzu­ge­hen. Dabei wird es auch immer wie­der Rück­schlä­ge geben. Pro­jek­te kön­nen – vor allem in einer frü­hen Pha­se – durch­aus auch ein­mal schei­tern. Dass ist aller­dings nicht schlimm, wenn man dann eben ande­re Wege ein­schlägt und die Haupt­rich­tung stimmt: näm­lich vor­wärts. Es gibt ein ganz pro­mi­nen­tes Bei­spiel, wo es genau so gelau­fen ist: der Test­turm. Der ursprüng­li­che Stand­ort im Neckar­tal hat nicht funk­tio­niert. Der Bau­grund war zu schlecht. Dort ist das Pro­jekt geschei­tert. Wir haben dann eine ande­re Lösung gefun­den, die sogar noch bes­ser ist als die anfäng­li­che. Heu­te ist der Turm vom Ber­ner Feld nicht mehr weg­zu­den­ken.

Foto: Tho­mas Decker, Team Ralf Gra­ner Pho­to­de­sign

Der­zeit berei­te die Wirt­schafts­för­de­rung einen Mar­ke­ting­film vor, der die­se Ver­bin­dung zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Zukunft zum Aus­druck brin­gen soll. „Wir wol­len ihn unter ande­rem den Besu­chern auf dem Test­turm zei­gen. Er soll Lust auf Rott­weil machen und die Men­schen dazu ani­mie­ren, nach der Aus­sichts­platt­form auch die his­to­ri­sche Innen­stadt zu besu­chen.” Es hat zuletzt star­ke Kri­tik dar­an gege­ben, dass der Turm fer­tig ist, nicht aber ein Kon­zept, wie die Turm­be­su­cher auch nach Rott­weil hin­ein gelockt wer­den könn­ten. Auch Nar­ren­meis­ter Cris­toph Bech­told hat­te sich das The­ma anläss­lich des Drei­kö­nigs­tags zuei­gen  gemacht. Es wird auch die Fas­net mit­be­stim­men.

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Noch sei der Film der Wirt­schafts­för­de­rung nicht ganz fer­tig, „wir wol­len ihn um Stadt­an­sich­ten ergän­zen, wenn die Natur wie­der ergrünt und der Turm erst­mals im Früh­jahr sein neu­es Kleid trägt”, so Broß. Einen klei­nen Ein­blick gewähr­te er den Besu­chern in der Hal­le dann aber schon, im Vor­feld wird’s gehei­ßen haben, dass er wenigs­tens irgend­was sei­nen Bür­gern wer­de vor­zei­gen müs­sen, wenn er sie zum Neu­jahrs­emp­fang lädt.