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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

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Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

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Wohntrends 2020: Möbel, Farben und Muster zum Wohlfühlen

(Anzeige). Der Einrichtungsstil ändert sich von Jahr zu Jahr. Was geht – was kommt? Wir präsentieren Ihnen die Wohntrends 2020.

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

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Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Dienstag, 14. Juli 2020
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    Rund 200 interessierte Besucher beim Herbstsymposium für Psychiatrie und Psychotherapie

    ROTTWEIL – Das Vinzenz von Paul Hospital Rottweil hatte zum 26. Rottweiler Herbstsymposium für Psychiatrie und Psychotherapie eingeladen. Rund 200 interessierte Besucher verfolgten die Beiträge unter dem Leitthema „Kranksein im Spannungsfeld von Innenwelt und Außenwelt“.

    Dr. Brigitte Bosse, Leiterin des Traumainstituts Mainz, widmete ihr Referat dem Thema der dissoziativen Identitätsstörung, früher auch unter dem Begriff der multiplen Persönlichkeit beschrieben. In Folge von schwerer frühkindlicher Traumatisierung mit schwerer Vernachlässigung, körperlichen Misshandlungen, sexuellem Missbrauch oder auch ritueller Gewalt kann es zu Dissoziationen (Abtrennungen) kommen. Es entstehen verschiedene, wechselnde Persönlichkeitsanteile, die getrennt und nicht miteinander vereinbar im Persönlichkeitsrepertoire abgelegt sind. Therapie ist möglich und erfolgversprechend, aber schwierig, langwierig und braucht ein sehr gutes therapeutisches Netzwerk.

    Prof. Dr. med. Martin Lambert vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf berichtete in seinem anschaulichen Vortrag von seinen Erfahrungen in der Früherkennungsambulanz und betonte die Notwendigkeit der rechtzeitigen Behandlung von psychischen Erkrankungen. Er konnte in eindrucksvoller Weise aufsuchende Behandlungsformen wie das „Crisis Resolution and Home Treatment (CRHT)“ oder „Assertive Community Treatment (ACT)“ im Hamburger Modell der Integrierten Versorgung veranschaulichen. Es zeigen sich hier im Vergleich zur Standardbehandlung niedrigere Behandlungsabbrüche, signifikante Verbesserungen hinsichtlich Psychopathologie, Lebensqualität und Behandlungszufriedenheit und ein Rückgang von Zwangseinweisungen.

    Prof. Dr. Gerhard Eschweiler, Leiter des Geriatrischen Zentrums und Oberarzt der psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen beleuchtete umfassend das Thema Delir im Alter, Differentialdiagnostik und aktuelle Therapiestrategien, wobei deutlich wurde, dass es sich um ein syndromales Störungsbild handelt, das in erster Linie durch eine akut aufgetretene Verwirrtheit dominiert und eine therapeutische Herausforderung für alle Fachgebiete innerhalb der Medizin und auch für alle darin befindlichen Berufsgruppen darstellt.

    Trotz Einsicht in die Suchterkrankung und Bereitschaft, sich einer qualifizierten Therapie zu unterziehen, sind Alkohol- bzw. Drogenrückfälle ständige Begleiter der Suchtkranken. Deshalb besteht ein wichtiger suchttherapeutischer Ansatz darin, die Kranken in die Lage zu versetzen, drohende Rückfälle möglichst rechtzeitig zu erkennen, um ihnen wirksam begegnen zu können. Prof. Stefan Schmidt von der Universität Freiburg stellte in seinem Referat eine in den vergangenen Jahren in den USA entwickelte Methode der Rückfallprävention vor, die sich auf Achtsamkeit als Lebenshaltung gründet. Dabei kommt es für den Kranken darauf an, konsequent die Fähigkeit zu kultivieren, mit seinen Gedanken und Gefühlen nüchtern und bewusst in der Gegenwart zu sein, um so eigene, oft tief verankerte, krankmachende Denk- und Verhaltensmuster als solche zu erkennen und die Rückfallgefahr durch die bewusste Wahl alternativer, nicht suchtbezogener Verhaltensweisen zu minimieren. Dieser Therapieansatz wird inzwischen weltweit mit Erfolg angewandt.

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