Sanierung des Stadions Rottweil: Dieses Jahr wird es nichts mehr

Die Hoff­nun­gen von Rot­tweil­er Sportlern auf eine baldige Sanierung des deut­lich in die Jahre gekomme­nen Sta­dions musste die Stadtver­wal­tung am Mittwoch dämpfen. Dieses Jahr wird es nichts mehr. Die Gründe liegen bei den Fir­men,  die die Arbeit­en ver­richt­en sollen.

Beispiel Tar­tan­bahn: Diese müsse im Sep­tem­ber liegen, danach traue sich keine Fir­ma mehr an die Auf­gabe her­an, berichtete Fach­bere­ich­sleit­er Lothar Huber. Die Bahn ist aus Kun­st­stoff, kalte Wit­terung ver­hin­dert offen­bar deren dauer­haften Ein­bau. Kom­mendes Jahr sollen die Arbeit­en dann rechtzeit­ig starten. 

Beispiel Flut­lich­tan­lage:  Würde die Stadtver­wal­tung jet­zt den Auf­trag auss­chreiben,  käme es gegebe­nen­falls zu einem teuren Ange­bot — die entsprechen­den Handw­erk­er seien aus­ge­lastet. Das berichtete Stadt­bau-Chef Peter Hauser. Außer­dem könne es passieren, dass die Arbeit­en nicht rechtzeit­ig vor dem Win­ter erledigt wären, weshalb es in der dun­klen Jahreszeit dann erst­mal keine Flut­lich­tan­lage gebe. 

Da die jet­zige Anlage im ver­gan­genen Jahr nicht mehr aus­ge­fall­en und von einem Elek­trik­er unter­sucht wor­den sei, gehe man davon aus, dass sie noch ein paar Monate hal­ten werde. Im April soll die neue Anlage in Angriff genom­men wer­den.