Schönes Wetter und gemütliche Stimmung am Backhäusle Göllsdorf

ROTTWEIL-GÖLLSDORF – Mit neuem Suser, Zwiebel- und Apfelkuchen aus dem Holzofen wurde die Schaufelkuchen-Zeit am Backhäusle Göllsdorf an der Böhringer Steige traditionell eingeläutet.

Was viele nicht wissen ist, wie umfangreich die Vorbereitungen in der Woche des Festes sind und wie häufig der unterjährig nicht mehr genutzte Ofen angeheizt wird, bevor der erste rohe Kuchen am Freitagmorgen in den Ofen kommt. Auch wird so manchen verwundern, warum nicht Punkt 15 Uhr die ersten Kuchen aus dem Ofen geholt werden können: um für die gesamte Dauer des Festes den Ofen auf einer ausreichend hohen Temperatur zu halten, muss er zuvor sehr gut aufgeheizt sein. Kurz vor Festbeginn wird der Ofen mit mehreren Maßnahmen abgekühlt. Erst wenn das abgeschlossen ist, können die Kuchen in den Ofen – sonst würden sie am Boden verbrennen.

Schon das zweite Jahr in Folge freute sich das BV-Team über strahlendes Wetter, wodurch viele Gäste auch gerne auf den außerhalb der Zelte vorbereiteten Bänken im Schatten der Bäume Platz nahmen.
Dieser Jahr „verteilten“ sich die Besucherinnen und Besucher zeitlich gut, weshalb die Aufgaben für das Team der Bürgervereinigung gut bewältigbar blieben – und auch mal Zeit war für ein Gespräch mit BesucherInnen und ein nettes Wort; dafür soll solch ein Fest auch Raum geben.

Um den Festbesuchern noch besser gerecht zu werden und eine schnellstmögliche Bedienung mit ofenfrischen Schaufelkuchen zu gewährleisten, wurden Zwiebel- und Apfelkuchen dieses Jahr zum ersten Mal beim Straßenverkauf nur vorgebacken, also kalt, zum Selbst-Aufbacken im heimischen Ofen angeboten. Diese Maßnahme hat sich bewährt: weder die Besucherinnen und Besucher, noch die Kundinnen und Kunden an der Straßenverkaufs-Theke mussten lange auf ihre Schaufelkuchen warten.

 

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