Schwäbisch-badisches Doppelkonzert kommt bestens an

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Entspannte Musiker auf dem Merkurberg. Foto: pm

ROTTWEIL – 40 Musi­ke­rin­nen und Musi­ker des Musik­ver­eins Froh­sinn aus der Rott­wei­ler Alt­stadt gaben im badi­schen Stoll­ho­fen mit dem dor­ti­gen Musik­ver­ein ein Dop­pel­kon­zert.

Nach der Bus­fahrt ent­lang der Schwarz­wald­hoch­stra­ße war das ers­te Ziel des Aus­flugs Baden-Baden. Mit Hil­fe der Mer­kur­bahn, einer der längs­ten und steils­ten Stand­seil­bah­nen Deutsch­lands, erklom­men die Musi­ker den 668 Meter hohen Gip­fel des Ber­ges Mer­kur. Wäh­rend einer gemüt­li­chen Mit­tags­pau­se konn­te bei schöns­tem Früh­lings­wet­ter die Aus­sicht über das Murg­tal genos­sen wer­den.

Wem die­ser Aus­blick noch nicht genüg­te, der fuhr mit dem Fahr­stuhl auf die 23 Meter hohe Aus­sichts­platt­form des Merk­ur­turms hin­auf. Dort bot sich ein ein­zig­ar­ti­ges Pan­ora­ma über Baden-Baden, den Schwarz­wald, das Murg­tal, die Rhein­ebe­ne und die Voge­sen.

Nach­dem alle sich erholt und die Aus­sicht genos­sen hat­ten ging die Rei­se wei­ter nach Stoll­ho­fen wo alle von den Mit­glie­dern des Musik­ver­eins Stoll­ho­fen freund­lich emp­fan­gen und mit Kaf­fee und Kuchen begrüßt wur­den. Zwei ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der bei­den Musik­ver­ei­ne hat­ten sich beim Musik­stu­di­um in Tros­sin­gen ken­nen­ge­lernt und so den schwä­bisch-badi­schen Kon­takt zwi­schen den Ver­ei­nen geknüpft.

Der Musik­ver­ein Stoll­ho­fen war zum Okto­ber­fest des Musik­ver­eins Froh­sinn ein­ge­la­den wor­den und spiel­te dort für die begeis­ter­ten Besu­cher. Im Gegen­zug dafür bekam der Ver­ein aus Rott­weil die Gele­gen­heit das tra­di­tio­nel­le Mut­ter­tags­kon­zert in Stoll­ho­fen mit­zu­ge­stal­ten.

Das ers­te Dop­pel­kon­zert in der Geschich­te des Stoll­ho­fe­ner Musik­ver­eins war ein vol­ler Erfolg. Die Gäs­te aus Rott­weil eröff­ne­ten den Kon­zert­abend mit ihrem Kon­zert­pro­gramm des Früh­jahrs­kon­zerts. Das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm begeis­ter­te die Zuhö­rer in Stoll­ho­fen eben­so, wie eine Woche zuvor die Besu­cher des Früh­jahrs­kon­zerts in Rott­weil.

Die Stan­ding Ova­tions waren den schwä­bi­schen Musi­ke­rin­nen und Musi­ker aber spä­tes­tens nach der Zuga­be „Hoch Bad­ner­land“, bei wel­chem die zahl­rei­chen Zuschau­er enthu­si­as­tisch mit­san­gen, sicher. Die Gast­ge­ber aus Stoll­ho­fen hat­ten eben­falls ein kon­trast­rei­ches Kon­zert­pro­gramm vor­be­rei­tet.

Mit iri­scher Folk­mu­sic bei dem Stück „Lord Tull­amo­re“ oder den tra­di­tio­nel­len Klän­gen des Kon­zert­marschs „Abel Tas­man“ konn­te das Publi­kum über­zeugt wer­den. Doch auch Freun­de ande­rer Musik­rich­tun­gen wur­den zum Bei­spiel durch die Hard-Rock-Kom­po­si­ti­on „Metal“ ange­spro­chen.

Nach dem erfolg­rei­chen Dop­pel­kon­zert wur­den bei Bar­be­trieb wei­te­re badisch-schwä­bi­sche Kon­tak­te gepflegt und zusam­men auf das gelun­ge­ne Kon­zert ange­sto­ßen. Am Sonn­tag­mor­gen über­rasch­ten die Musi­ker aus Stoll­ho­fen ihre Rott­wei­ler Musik­ka­me­ra­den mit einem mäch­ti­gen Früh­stücks­buf­fet, das kei­ne Wün­sche offen ließ. Gut gestärkt und mit vie­len neu­en Bekannt­schaf­ten und Erleb­nis­sen im Gepäck konn­te dann die Rück­fahrt in die Rott­wei­ler Alt­stadt ange­tre­ten wer­den.

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