OB-Kandidat Simon Busch, Traudl, Siegfried und Ramona Hölle (von links). Foto: pm
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Rottweil (pm). Auf dem Hof von Familie Hölle hat sich OB-Kandidat Simon Busch über die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft in Rottweil informiert. Traudl, Siegfried und Ramona Hölle bewirtschaften im Gebiet um Testturm, Seehof und Langen Berg 82 Hektar Fläche. Darüber berichtet der Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in einer Pressemitteilung.








Vielen ist Traudl Hölle auch durch den Verkauf von selbst gebackenem Brot auf dem Markt bekannt, so Busch. Immer mittwochs, und das schon seit 20 Jahren, wie sie stolz berichtet. Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine haben Hölles mit steigenden Preisen für Düngemittel zu kämpfen, wie Busch weiter berichtet. Auch die Kosten für Treibstoffe sind gestiegen, was dem landwirtschaftlichen Betrieb besonders zusetzt, da der Großteil der Gerätschaften mit Diesel betrieben wird.

„Unsere größte Herausforderung ist jedoch der Flächenfraß“, wie Traudl Hölle den Rückgang landwirtschaftlich nutzbarer Flächen bezeichnet. So mussten in der Vergangenheit immer wieder von Stadt und Land gepachtete Flächen zurückgegeben werden, unter anderem für die Umsiedlung von Tierarten im Rahmen von Bauprojekten. „Weniger landwirtschaftliche Flächen bedeuten weniger Lebensmittel. Aber die Produktion von Lebensmitteln und die Bewirtschaftung von Flächen ist ureigene Aufgabe von Landwirten“, so Siegfried Hölle.

In diesem Zusammenhang betonte OB-Kandidat Busch: „Auch beim Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten auf Freiflächen müssen wir nach Lösungen suchen, die die Interessen der Landwirtschaft berücksichtigen. Seien wir ehrlich: Es gibt da einen Zielkonflikt.“ Eine Lösung könnte laut Busch langfristig die sogenannte Agri-Photovoltaik darstellen: Durch aufgeständerte Module kann eine Fläche gleichzeitig der Landwirtschaft und der Solarstromerzeugung dienen. „Das reduziert die Konkurrenz um die Flächen und das Land wird effizienter genutzt. Erste Tests dazu sind sehr erfolgreich“, so Busch.

Auch der Tourismus kann im Einklang mit der Landwirtschaft funktionieren: Familie Hölle ist nimmt beispielweise am Programm „Landvergnügen“ teil. Dafür stellt sie drei Wohnmobilstellplätze auf ihrem Grundstück zur Verfügung, die für 24 Stunden belegt werden können.

Die Zukunft des Hofes ist gesichert. Ramona Hölle will den elterlichen Hof fortführen und weiterentwickeln. Erste Maßnahme: Zum Ausbau des Direktvertriebs hat Familie Hölle ein neues Verkaufshäuschen gebaut. Dort werden überwiegend eigene Produkte zum Verkauf angeboten – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

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