Sportaktionstag an der Eichendorffschule

ROTTWEIL – Gleich zwei Großereignisse standen in diesem Schuljahr für den Juli auf dem Programm der Eichendorffschule: Da ist zum Einen der jährlich stattfindende Sportaktionstag mit der Durchführung der Bundesjugendspiele zum Anderen das gemeinsam mit der Achertschule veranstaltete Schulfest.

Für Zweiteres hatten bereits viele Eltern ihre Unterstützung zugesagt, als die Organisation des Sportaktionstags anstand. So hätte man es von Seiten des Kollegiums gut nachvollziehen können, wenn aufgrund der zeitlichen Nähe der beiden Termine nur wenige Eltern bereit gewesen wären, die Lehrerinnen bei der Durchführung des Sportaktionstages zu unterstützen.

Das Gegenteil war der Fall. Viele Eltern boten ihre Hilfe an und unterstützten das Lehrerteam beim Auf- und Abbau sowie als Wertungsrichter an den verschiedenen Stationen. Ob es darum ging, Tische oder Sonnenschirme zu schleppen, Melonen zu schneiden, den Sand der Weitsprunggrube glatt zu rechen oder lobende bzw. aufmunternde Worte an die Kinder zu richten, die Eltern trugen maßgeblich und gut gelaunt zum Gelingen des diesjährigen Sportaktionstags bei.

So konnte man bei optimalen äußeren Bedingungen – die Sonne lachte bei erträglichen Temperaturen vom wolkenlosen Himmel – nicht nur viele zufriedene Gesichter bei Groß und Klein, sondern auch einige wirklich herausragende sportliche Ergebnisse sehen. Den Tagesbestwert im Dreikampf bestehend aus Weitsprung, 50-Meter-Sprint und Schlagballwurf erreichte dabei eine Drittklässlerin mit sagenhaften 1045 Punkten. Für diese Leistung wird sie in den kommenden Tagen bei der Siegerehrung von Schulleiterin Mirjam Storz ebenso eine Ehrenurkunde erhalten wie einige weitere Kinder der Schule, die sich gemeinsam mit ihren Klassenkameraden im Sportunterricht und zum Teil auch über das qualifizierte Training in ihren Sportvereinen auf den Sportaktionstag vorbereitet hatten.

Die Kinder maßen sich nicht nur in den drei genannten offiziellen Disziplinen, sondern neben dem Dreibeinlauf und vier weiteren Aufgaben auch beim Wassertransport, wo es darum ging, gemeinsam mit der Klasse ein gutes Ergebnis einzufahren. Hier kam es auf gute Absprachen und ein geschlossenes Auftreten an. In gewissem Sinne war diese Station somit ein Sinnbild für den Tag in der Au mit seinen vielen Helfern: Gemeinsam kann man vieles schaffen.

 

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