Stadtmuseum gewährt Blick hinter die Kulissen

ROTTWEIL – Im Rahmen von monatlichen Führungen bietet das Stadtmuseum Einblicke in seinen reichhaltigen Sammlungsbestand und die Schätze des Hauses. Am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr, öffnet Martina van Spankeren-Gandhi für Interessierte die Türen in die verborgenen Bereiche hinter den Ausstellungsräumen.

Das meiste, was sich an Objekten in Museen befindet, steht nicht in den Ausstellungen, sondern wird unsichtbar in den Magazinen gelagert. Diese Tatsache spiegelt sich auch im Stadtmuseum Rottweil wider. Schon der Rottweiler Geschichts- und Altertumsverein unterhielt im 19. Jahrhundert im Zuge der Einrichtung der Altertumshalle ein Magazin, das bis heute ständig gewachsen ist. Dort lagern die Objekte aus zahlreichen Materialien – von Gemälden, Drucken und Fotografien über Textilen, Holzobjekte und Devotionalien aus Wachs bis zu archäologischen Objekten vorwiegend aus Ton und Eisen.

Auch die Inventarisierung ist ein wichtiger Bereich in der Museumsarbeit. Im Jahr 2006 wurde mit der elektronischen Inventarisierung begonnen, die inzwischen größtenteils abgeschlossen ist. Anhand der Inventarliste können Sonderausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen erstellt, aber auch Maßnahmen in Bezug auf Konservierung und Lagerung entwickelt werden.

Ständig kommen aber auch neue Objekte oder Objektgruppen in das Museum. In diesem Jahr konnten Objekte aus dem Alten Spital in den Fundus des Stadtmuseums aufgenommen werden, anhand derer können weitere Aspekte der Rottweiler Stadtgeschichte dargestellt und den Besuchern nahegebracht werden.

Die Führung mit Martina van Spankeren-Gandhi am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr, gibt Einblicke in das Magazin des Stadtmuseums und zeigt die Herausforderungen bei Lagerung, Inventarisierung und Erhaltung auf. Gründe für ein modernes Magazin in einem neuen Stadtmuseum können die Teilnehmer der Führung anhand der aktuellen Situation nachvollziehen.

 

 

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