Das wird teu­er: Weil er am sel­ben Tag gleich zwei­mal mit dem Han­dy am Steu­er erwischt wor­den ist, muss ein Rott­wei­ler Bus­fah­rer nun tief in die Tasche grei­fen. Denn für den zwei­ten Fall unter­stel­len ihm die Beam­ten Vor­satz – nach­dem er nur weni­ge Minu­ten zuvor schon erwischt und belehrt wor­den war.

Am Mon­tag­mor­gen fiel gegen 7.50 Uhr einer Strei­fen­be­sat­zung des Poli­zei­re­viers Rott­weil in der Heer­stra­ße ein Fah­rer eines Schul­bus­ses auf, der wäh­rend der Fahrt mit sei­nem Mobil­te­le­fon tele­fo­nier­te. Das berich­tet die Poli­zei. 

Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le räum­te der 45-jäh­ri­ge Fah­rer sein Fehl­ver­hal­ten ein. Die Ord­nungs­hü­ter wie­sen den 45-Jäh­ri­gen in einem beleh­ren­den Gespräch auf sei­ne beson­de­re Ver­ant­wor­tung gegen­über sei­nen Fahr­gäs­ten hin. Den­noch ist ein Buß­geld fäl­lig: 100 Euro.

Nur zehn Minu­ten spä­ter tele­fo­nier­te der glei­che 45-jäh­ri­ge Bus­fah­rer erneut mit sei­nem Han­dy wäh­rend der Fahrt auf der Tutt­lin­ger Stra­ße. Wie­der­um fiel er einer Strei­fe auf.

Auch die­ser zwei­te Ver­stoß wur­de von den Beam­ten geahn­det. Den 45-Jäh­ri­gen erwar­tet nun ein saf­ti­ges Buß­geld. Denn beim zwei­ten Mal habe er sich nicht mehr her­aus reden kön­nen, so Har­ri Frank, Spre­cher des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen. „Das war schon kla­rer Vor­satz.” Das bedeu­tet eine Ver­dop­pe­lung des Buß­gelds auf 200 Euro. Plus die vor­mals ver­häng­ten 100 liegt der unbe­lehr­ba­re Bus­fah­rer damit also schon bei 300 Euro.

Das Tip­pen wäh­rend der Fahrt gilt als lebens­ge­fähr­lich: Wer bei­spiels­wei­se bei einer Geschwin­dig­keit von 50 Stun­den­ki­lo­me­tern nur zwei Sekun­den auf sei­nen Smart­pho­ne-Bild­schirm schaut, fährt gleich 30 Meter blind.