Der Turm, der Kran, die Baustelle: Bild vom Berner Feld bei Rottweil. Foto: Uwe Nester
Der Turm, der Kran, die Baustelle: Bild vom Berner Feld bei Rottweil. Foto: Uwe Nester

Der thyssenkrupp-Test­turm wächst ste­tig. Noch die­sen Som­mer soll er sei­ne end­gül­ti­ge Höhe von 246 Metern errei­chen. Mit wächst auch der Kran, der die Las­ten hoch­hie­ven muss. Und mit ihm steigt eine neue Web­cam empor. Besu­cher sind auch will­kom­men – für sie steht seit die­sem Wochen­en­de ein kos­ten­lo­ser Park­platz bereit.

Rott­weil (gg). Neu­es von der Test­turm­bau­stel­le auf dem Ber­ner Feld: Seit die­sem Wochen­en­de steht für Besu­cher ein Park­platz bereit. Besu­cher haben nun die Mög­lich­keit, bis zu 90 Minu­ten kos­ten­los auf einem Gelän­de bei der Fir­ma Omni­bus Hau­ser zu par­ken. „Von dort sind es nur weni­ge Geh­mi­nu­ten bis zur Bau­stel­le“, berich­tet der städ­ti­sche Medi­en­re­fe­rent Tobi­as Her­mann. Die Schaf­fung der Park­plät­ze geht auf eine Initia­ti­ve des Unter­neh­mers und Tou­ris­mus-Pro­fis Hans Kel­ler von Omni­bus Hau­ser zurück.

Hans Keller von Hauser Reisen und Wirtschaftsförderer André Lomsky beim neuen Parkplatz für Besucher der Turmbaustelle. Foto: Ralf Graner
Hans Kel­ler von Hau­ser Rei­sen und Wirt­schafts­för­de­rer André Lom­sky beim neu­en Park­platz für Besu­cher der Turm­bau­stel­le. Foto: Ralf Gra­ner

Bit­te machen Sie von die­sem Ange­bot Gebrauch”, rich­tet sich Rott­weils Wirt­schafts­för­de­rer André Lom­sky an die Besu­cher, die mit dem Auto auf das Ber­ner Feld kom­men. „Es ist wich­tig, dass der Bau­stel­len­be­trieb, also auch die Zufahrt zur Bau­stel­le, nicht durch par­ken­de Autos blo­ckiert wird.”

Für den Park­platz gibt es eine Nut­zungs­ver­ein­ba­rung mit Hau­ser Rei­sen GmbH: Die Bewirt­schaf­tung des Park­plat­zes erfolgt durch den Rei­se­ver­an­stal­ter. Es ste­hen 100 Stell­plät­ze für Bau­stel­len- bzw. Turm­be­su­cher zur Ver­fü­gung. Ein­ein­halb Stun­den lang kann wäh­rend der Bau­pha­se kos­ten­los geparkt wer­den. Die Rei­ni­gung und der Win­ter­dienst erfol­gen durch die Stadt Rott­weil, eben­so ein  Strom­kos­ten­zu­schuss für Beleuch­tung sowie das Auf­stel­len von Weg­wei­sern und die Beschil­de­rung des Park­plat­zes.

Auf der Bau­stel­le selbst gibt es immer was zu sehen. Zuzeit: Der mit­wach­sen­de Kran, der auch das Bau­ma­te­ri­al – und spä­ter die gesam­te Innen­ein­rich­tung – hoch­hievt, wird nach und nach auf­ge­stockt. Sie­ben Mast­tei­le wer­den so ein­ge­fügt, ein Vor­gang der etwa eine hal­be Stun­de dau­ert und in etwa mit wach­sen­den Stel­zen zu ver­glei­chen ist – wäh­rend man auf den Stel­zen steht, ver­steht sich.

Außer­dem wächst der Turm ste­tig. 3,60 Meter pro Tag bis zu sei­ner end­gül­ti­gen Höhe. Gut 30 Meter Höhe hat der Turm­stumpf, der aktu­ell dort steht. Und täg­lich ist er wie­der ein biss­chen höher.

Für die Besu­cher ist am Bau­stel­len­rand ein Aus­sichts­hü­gel samt Holz­platt­form errich­tet wor­den – der Feld­her­ren­hü­gel, wie Wirt­schafts­för­de­rer André Lom­sky die Kon­struk­ti­on nennt. Von dort aus hat man einen guten Blick auf das Gesche­hen und steht zugleich sicher. Nächs­te Woche soll dort auch ein Info­punkt ent­ste­hen, der über das Pro­jekt infor­miert.

Webcam am Turmbau-Kran.
Web­cam am Turm­bau-Kran.

Neu ist auch eine Web­cam, die eine Sicht von oben auf die Bau­stel­le ermög­licht. Die Kame­ra wächst mit dem Kran mit, bie­tet also eine Per­spek­ti­ve, die ein Besu­cher am Boden nicht hat. Die Bil­der der Web­cam wer­den auf der Web­site der Stadt Rott­weil ein­ge­spielt. Auch der Turm­bau­er, thyssenkrupp, betreibt eine Web­site, auf der neben all­ge­mei­nen Infos zum Bau­fort­schritt die Web­cams von der Bau­stel­le zu fin­den sind.

Aktu­el­le Bil­der von der Bau­stel­le, hier wird der Kran gera­de auf­ge­stockt (Fotos: Uwe Nes­ter):