Testturm Rottweil: So wird der Ausblick von Deutschlands höchster Aussichtsplattform

Ein neues Vierminuten-Video bietet Dramatik pur. Mit Musik, wie sie auch das Ende eines Kevin-Costner-Films begleiten könnte. Mit einer Kamera, die langsam, aber stetig in die Höhe steigt. Diese zeigt zunächst die Senkrechte, als sehe der Zuschauer stetig nach unten. Auf 232 Meter klappt sie hoch: Das ist der Blick, den Deutschlands höchste Aussichtsplattform bald bieten soll.

Blick in die Baugrube: Hier wird der Aufzugtestturm wachsen.
Blick in die Baugrube: Hier wird der Aufzugtestturm wachsen.

Rottweil (gg). Was man mit einer Drohne alles anfangen kann. Nicht nur „Superschöne Bilder“ von Rottweil aus der Luft schießen, wie die NRWZ gestern getitelt hat. Nein, auch Videos drehen.

Ein neues versucht die Frage zu beantworten, die sich mutmaßlich die halbe Stadt stellt, vielleicht die Ganze: Wie wird das aussehen, wenn ich von Deutschlands höchster Aussichtsplattform schauen werde? Welchen Ausblick wird der Aufzugtestturm, den ThyssenKrupp auf einer Anhöhe bei Rottweil zurzeit errichtet, bieten?

Die ernüchternde Antwort: an diesigen Tagen einen eher verhangenen. Denn 232 Meter, das ist so hoch, dass man sich mitten im aufsteigenden Dunst befindet.

Die erfreuliche Antwort: an schönen Tagen einen grandiosen. Bis zu den Alpen soll er reichen, der Blick vom Testturm Rottweil aus.

Woher die NRWZ das weiß? Es gibt ein neues Video, mit geschickter Hand gedreht von den Villingendorfer Jungs Sven und Fabian Haberer. Sie haben sich die Aufgabe gestellt, schon heute, also Monate, bevor der Testturm steht, zu zeigen, was dieser dem Touristen bringen wird. Die Haberers haben mit ihrer Drohne ein Video gemacht, das den Betrachter zu einer atemberaubenden Reise mitnimmt, lange bevor der erste Aufzug im Testturm fährt. Zunächst hat der Filmer es auf seiner Facebookseite veröffentlicht.

Die Baustelle.
Die Baustelle.

Angekommen auf der Höhe der Plattform begnügt sich das Video nicht mit einem Rundumblick. Die Haberers wechseln die Gangart, blenden Discomusik ein und widmen sich den technischen Details des Testturms. Ganz klar: Hier ist jemand am Werk, der sich schon sehr auf den fertigen Turm freut.

Aber urteilen Sie doch selbst, hier ist das Video:

 

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