Der Grundstein des ThyssenKrupp-Turms in Rottweil soll als Zeitkaüsel dienen.
Der Grundstein des ThyssenKrupp-Turms in Rottweil soll als Zeitkaüsel dienen.

Rott­weil (gg/pm). Es wird eine Ver­an­stal­tung sein für gela­de­ne Gäs­te, aller­dings sol­len derer gleich meh­re­re hun­dert am 16. Dezem­ber, also kom­men­den Diens­tag, hoch zum Ber­ner Feld bei Rott­weil pil­gern: Dann näm­lich ist Grund­stein­le­gung für den Auf­zugs­test­turm von thyssenkrupp.

Ange­kün­digt hat sich alles, was rund um den Test­turm Rang und Namen hat: die Archi­tek­ten Hel­mut Jahn aus Chi­ca­go und Wer­ner Sobek aus Stutt­gart, der Chef der thyssenkrupp Ele­va­tor AG (TKE), Andre­as Schie­ren­beck, TKE-Euro­pa­chef Alex­an­der Kel­ler und für die Stadt Rott­weil Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß sowie für Neu­hau­sen auf den Fil­dern, Sitz von TKE, der dor­ti­ge Bür­ger­meis­ter Ingo Hacker.

Das lockt Publi­kum an: Etwa 400 Men­schen sol­len bereits auf die Ein­la­dung von TKE reagiert und sich für die Grund­stein­le­gung ange­mel­det haben, heißt es aus dem Unter­neh­men auf Nach­fra­ge der NRWZ.

Final_Schierenbeck-Keller_TKE_Einladung-Grundstein-1Gemein­sam mit der Stadt Rott­weil haben wir am 2. Okto­ber den Spa­ten­stich des Rott­wei­ler Test­turms voll­zo­gen”, schreibt Nico­la Dang­er­field, Vice Pre­si­dent Com­mu­ni­ca­ti­ons, in ihrer Ein­la­dung zu der nicht­öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tung. er Spa­ten­stich sei „ein gro­ßer Schritt für thyssenkrupp Ele­va­tor” gewe­sen, so Dang­erf­feld wei­ter. Denn: „Mit dem Test­turm sind wir in der Lage, neue Tech­no­lo­gi­en für noch inno­va­ti­ve­re und ener­gie­ef­fi­zi­en­te­re Auf­zü­ge zu ent­wi­ckeln und zu erpro­ben. Der Bau des Turms stärkt auch unse­ren Tech­no­lo­gie­park und die Pro­duk­ti­on in Neu­hau­sen und ist damit ein kla­res Bekennt­nis zur Regi­on und dem Wirt­schafts­stand­ort Baden-Würt­tem­berg.”

Der Grund­stein des Test­turms ist zudem als eine soge­nann­te Zeit­kap­sel kon­zi­piert. Die­se ist ein Wür­fel aus eigens ange­fer­tig­tem Werk­stoff von thyssenkrupp mit einer Kan­ten­län­ge von 90 Zen­ti­me­tern. Dort wer­den die per­sön­li­chen Wün­sche und Erwar­tun­gen für die Zukunft ver­wahrt.

Die Zeit­kap­sel wird seit dem 8. Dezem­ber im alten Rat­haus in Rott­weil aus­ge­stellt und nimmt bis zum 15. Dezem­ber, 11.30 Uhr, alle Brie­fe der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf.

thyssenkrupp Ele­va­tor-Euro­pa­chef Alex­an­der Kel­ler freut sich auf zahl­rei­che Doku­men­te zur Grund­stein­le­gung: „Nicht nur in Rott­weil ist der Test­turm The­ma Num­mer 1. Vie­le Hoff­nun­gen, Erwar­tun­gen und Wün­sche ver­bin­den sich mit die­sem ein­zig­ar­ti­gen Pro­jekt. Ich freue mich auf zahl­rei­che krea­ti­ve Anre­gun­gen der Rott­wei­ler Bevöl­ke­rung. In genau 10 Jah­ren wird die Zeit­kap­sel dann wie­der in einer fei­er­li­chen Zere­mo­nie an die Ober­flä­che gebracht. Es wird span­nend zu sehen, inwie­weit die Visio­nen aus Rott­weil dann ein­ge­trof­fen sind“, so Kel­ler

Durch das neu­ar­ti­ge MUL­TI-Auf­zugs­sys­tem ist Rott­weil der­zeit welt­weilt in aller Mun­de: Vie­le inter­na­tio­na­le Medi­en berich­ten über die Inno­va­ti­on von thyssenkrupp, die im Test­turm zur Markt­rei­fe gebracht wer­den wird. Der Test­turm wer­de damit zu einem wesent­li­chen Bau­stein für die glo­ba­le For­schungs- und Ent­wick­lungs­stra­te­gie von thyssenkrupp, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung von thyssenkrupp.