Trinkgelage im Bockshof: Stadt setzt auf die Polizei

Grundlage für die Party: Alkohol & Co. Symbol-Foto: privat

Der Bocks­hof in Rott­weil ist eigent­lich eine idyl­li­sche Park­flä­che am Stadt­rand. Tags­über dient er als Nah­erho­lungs­ort. Abends zuneh­mend als Treff­punkt für laut­star­ke Trin­ker. Die Stadt­ver­wal­tung sieht die Poli­zei in der Pflicht. 

Eini­gen reicht es offen­bar. Anwoh­ner, Pas­san­ten und Ange­stell­te des nahe gele­ge­nen Domi­ni­ka­ner­mu­se­ums begeh­ren inzwi­schen auf. Eini­ge hät­ten sich hil­fe­su­chend an ihn gewandt, berich­te­te SPD-Stadt­rat Dr. Jür­gen Mehl im Rah­men einer Sit­zung des Gemein­de­rats am Mitt­woch .

Es sei kei­ne erfreu­li­che Situa­ti­on der­zeit im Bocks­hof, so Mehl an die Ver­wal­tung gewandt. Die­je­ni­gen,  die sich zum Trin­ken trä­fen, lie­ßen sich ungern davon abbrin­gen. Wer sich ein­mi­sche und etwa um Ruhe und Rück­sicht bit­te wer­de ange­pö­belt. Und sogar bedroht. 

Die Stadt­ver­wal­tung reagier­te prompt. „Wir wer­den das mit der Poli­zei regeln” , kün­dig­te Fach­be­reichs­lei­ter Bernd Pfaff an. Und er ließ die ent­spre­chen­de Ent­schlos­sen­heit erken­nen.