Twingo im Geländer – keiner will gefahren sein

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Am frühen Pfingstsonntagmorgen ist in der Kurve nach dem Kreisverkehr in der Eisenbahnstraße in Rottweil ein Renault Twingo gegen ein Geländer gefahren. Einen Verursacher gibt es bisher noch nicht. Zwei „fahrverdächtige“ Personen hat die Polizei im Fokus. Alkohol ist mit im Spiel.

Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 6 Uhr einen unfallbeschädigten Renault Twingo, der zwischen Bahnhof und dem Kreisverkehr Eisenbahnstraße steht. Eine Streife fuhr zur genannten Stelle.

Bei dem stark beschädigten Kleinwagen standen der Fahrzeughalter und ein weiterer Mann, die beide nicht gefahren sein wollen. Angeblich saß ein namentlich unbekannter Bekannter am Steuer, der jetzt nicht mehr da ist.

Der 22-jährige Autobesitzer und sein Begleiter waren beide alkoholisiert. Zwei Atemalkoholtests ergaben Werte von fast zwei und etwas über 1,4 Promille, was in beiden Fällen absolute Fahruntüchtigkeit bedeutete.

Um die weiteren Maßnahmen abzuklären, schaltete die Polizei den Bereitschaftsstaatsanwalt ein. In der Folge beschlagnahmten die Beamten den beschädigten Kleinwagen und Teile der Oberbekleidung der beiden „Fahrverdächtigen“.

Der Twingobesitzer musste seinen Führerschein abgeben. Sein Begleiter hatte gar keinen. Beide mussten mit zur Blutentnahme ins Rottweiler Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass die zwei Männer leichte Verletzungen haben.

Die Polizei Rottweil hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Straßenverkehrgefährdung eingeleitet. Der genaue Unfallhergang ist noch ungeklärt.

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