Umbau des Johanniterbades: Hotelier lädt zu Informationsveranstaltung

Tobi­as Mai­er hat es gegen­über der NRWZ schon ver­spro­chen: Der Betrei­ber des Hotels Johan­ni­ter­bad will auf die Nach­barn, die Anwoh­ner des Rott­wei­ler Johann­ser­orts zuge­hen. Er macht das Ver­spre­chen nun wahr – am kom­men­den Diens­tag sind Mai­ers Nach­barn von ihm per­sön­lich zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ein­ge­la­den. The­ma: „Umbau des Hotels Johan­ni­ter­bad.”

Heu­te ist das Schrei­ben in den Brief­käs­ten der Johann­ser­ort­an­woh­ner: Tobi­as Mai­er, Geschäfts­füh­rer des Hotels Johan­ni­ter­bad in der Johann­s­er­gas­se lädt zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ein. In sein Haus. Sie soll am kom­men­den Diens­tag statt­fin­den und rich­tet sich nur an die direkt ange­schrie­be­nen Adres­sa­ten. „Die­se Ein­la­dung ist per­sön­lich und nicht über­trag­bar”, steht da. Und: „Sie sind unser Gast.”

Bei die­ser Ver­an­stal­tung plant Mai­er, sei­ne Umbau­plä­ne vor­zu­stel­len. Gegen die­se gibt es Unmut in der Nach­bar­schaft – denn wegen einer Erwei­te­rung des Hotels soll Mai­er mehr Stell­plät­ze aus­wei­sen und dies will er in einem im Moment pri­vat gepach­te­ten und von einem klei­nen Kreis genutz­ten Gar­ten, einem Teil des Kame­ral­amts­gar­tens tun. Er gehört dem Land.

Auf Ein­la­dung der Anwoh­ner, die ihn nut­zen: Orts-Grü­ne besu­chen den Kame­ral­amts­gar­ten:

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Die Stadt­ver­wal­tung hat auf Anfra­ge der NRWZ ihre Sicht der anste­hen­den Din­ge erklärt. Sie zäumt das Pferd von hin­ten auf, beginnt mit den Zukunfts­aus­sich­ten und schreibt: „Die Stadt plant, im Bereich des obe­ren Kame­ral­amts­gar­tens eine öffent­li­che Grün­an­la­ge her­zu­stel­len. Bis­lang ist der Gar­ten nicht für die Öffent­lich­keit zugäng­lich. Dies wür­de sich dadurch ändern. Es gibt durch die Plä­ne auch kei­nen Kon­flikt mit einer geplan­ten Lan­des­gar­ten­schau, viel­mehr wür­de mit­tel­fris­tig sogar mehr öffent­li­ches Grün in der Stadt für alle Bewoh­ner ver­füg­bar.”

In Erwä­gung gezo­gen wer­de eine tem­po­rä­re Zwi­schen­nut­zung mit acht Stell­plät­zen für das Hotel Johan­ni­ter­bad, damit das Bau­vor­ha­ben, die Erwei­te­rung des Johan­ni­ter­bads, nicht wei­ter ver­zö­gert wird. „Dies wäre ein wich­ti­ger Bei­trag zur Stand­ort­si­che­rung eines Betriebs in der his­to­ri­schen Innen­stadt”, heißt es in einer Stel­lung­nah­me der Stadt­ver­wal­tung. Der Bau­herr müss­te sich dann wäh­rend die­ser Zwi­schen­pha­se um eine ande­re dau­er­haf­te Lösung küm­mern, also die Park­plät­ze an ande­rer Stel­le nach­wei­sen.