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Landkreis Rottweil
Montag, 24. Februar 2020

Ute Brenner tritt Nachfolge von Michael Wiest an

ROTTWEIL-HAUSEN – Nachdem Ute Brenner gemeinsam mit Daniel Löffler und Markus Mauch als Konrektorin die Maximilian-Kolbe-Schule nach der Zurruhesetzung von Rektor Michael Wiest führte, wurde sie nun am Mittwoch offiziell ins Amt der Rektorin bestellt.

Brechend voll war dieses Mal der Speisesaal der Maximilian-Kolbe-Schule zur alljährlichen Mitgliederversammlung des Trägervereins. Grund war unter anderem die Ernennung Ute Brenners zur neuen Schulleiterin der Freien Katholischen Schule.

In einem offiziellen Akt wurde sie von Stiftungsdirektor Harald Häupler in ihr neues Amt berufen. Er zeigte zuvor einen kurzen Aufriss über Ute Brenners Werdegang, der sie von ihren Wurzeln auf der Ostalb über viele Zwischenstationen bereits 1988 an die MKS führte. Schon vor ihrer Arbeit als Konrektorin wurde sie von ihrem Vorgesetzen als „ausgeglichen, einfühlsam und doch bestimmt“ bezeichnet. Etwas, dass sich auch über die 20 Jahre des Konrektorseins bestätigt habe. Häupler lobte ihr Interesse für die Schüler und deren Bedürfnisse und auch ihren Blick für Schule als Ganzes.

Nachdem die Urkunde offiziell verlesen war gab es für die neue Rektorin stehende Ovationen und viele Glückwünsche. Das Kollegium drückte seine Freude durch ein selbstgedichtetes Lied ihr zu Ehren aus und schenkte seiner neuen Chefin eine Decke voller guter Wünsche und einen Geschenkkorb. Auch das Tagesheim und der Trägerverein schlossen sich den Glückwünschen an und überreichten Frau Brenner Geschenke, die sie in ihrer Arbeit als Schulleiterin unterstützen sollen. Sie solle aber vor lauter Arbeit auch die Zeit für sich nicht vergessen.

Ute Brenner dankte in einer kurzen Ansprache allen Gratulanten. Sie sehe die neue Aufgabe als eine große Herausforderung. Ohne die Unterstützung des Schulleiterteams wäre sie verloren. Bildung an der MKS sei mehr als nur Standard oder Abhaken erbrachter Leistungen. „Sie muss Möglichkeiten geben, seine Stärken zu finden“, so Brenner. „Bildung ist wichtig für eine sichere Zukunft.“

Die Maximilian-Kolbe-Schule gebe eine gute Antwort auf den umfassenden Bildungsbegriff, so die neue Rektorin. Sie stecke mit der christlichen Werteerziehung einen Rahmen, der Sicherheit biete und einen Raum, um starke Persönlichkeit zu entwickeln. „Das Kind steht in der Mitte – wir holen es ab, wo es steht,“ so Brenner. Die Lehrer, denen sie großen Dank aussprach, dienten als Vorbilder. „Lernen mit Kopf, Herz und Hand soll weiter auf unserer Fahne stehen,“ schloss sie ihre Ansprache.

 

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