Stiftungsdirektor Harald Häupler überreicht Ute Brenner die Urkunde zur Amtseinsetzung. Foto: pm

ROTTWEIL-HAUSEN – Nach­dem Ute Bren­ner gemein­sam mit Dani­el Löff­ler und Mar­kus Mauch als Kon­rek­to­rin die Maxi­mi­li­an-Kol­be-Schu­le nach der Zur­ru­he­set­zung von Rek­tor Micha­el Wiest führ­te, wur­de sie nun am Mitt­woch offi­zi­ell ins Amt der Rek­to­rin bestellt.

Bre­chend voll war die­ses Mal der Spei­se­saal der Maxi­mi­li­an-Kol­be-Schu­le zur all­jähr­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung des Trä­ger­ver­eins. Grund war unter ande­rem die Ernen­nung Ute Bren­ners zur neu­en Schul­lei­te­rin der Frei­en Katho­li­schen Schu­le.

In einem offi­zi­el­len Akt wur­de sie von Stif­tungs­di­rek­tor Harald Häup­ler in ihr neu­es Amt beru­fen. Er zeig­te zuvor einen kur­zen Auf­riss über Ute Bren­ners Wer­de­gang, der sie von ihren Wur­zeln auf der Ost­alb über vie­le Zwi­schen­sta­tio­nen bereits 1988 an die MKS führ­te. Schon vor ihrer Arbeit als Kon­rek­to­rin wur­de sie von ihrem Vor­ge­set­zen als „aus­ge­gli­chen, ein­fühl­sam und doch bestimmt“ bezeich­net. Etwas, dass sich auch über die 20 Jah­re des Kon­rek­torseins bestä­tigt habe. Häup­ler lob­te ihr Inter­es­se für die Schü­ler und deren Bedürf­nis­se und auch ihren Blick für Schu­le als Gan­zes.

Nach­dem die Urkun­de offi­zi­ell ver­le­sen war gab es für die neue Rek­to­rin ste­hen­de Ova­tio­nen und vie­le Glück­wün­sche. Das Kol­le­gi­um drück­te sei­ne Freu­de durch ein selbst­ge­dich­te­tes Lied ihr zu Ehren aus und schenk­te sei­ner neu­en Che­fin eine Decke vol­ler guter Wün­sche und einen Geschenk­korb. Auch das Tages­heim und der Trä­ger­ver­ein schlos­sen sich den Glück­wün­schen an und über­reich­ten Frau Bren­ner Geschen­ke, die sie in ihrer Arbeit als Schul­lei­te­rin unter­stüt­zen sol­len. Sie sol­le aber vor lau­ter Arbeit auch die Zeit für sich nicht ver­ges­sen.

Ute Bren­ner dank­te in einer kur­zen Anspra­che allen Gra­tu­lan­ten. Sie sehe die neue Auf­ga­be als eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Ohne die Unter­stüt­zung des Schul­lei­ter­teams wäre sie ver­lo­ren. Bil­dung an der MKS sei mehr als nur Stan­dard oder Abha­ken erbrach­ter Leis­tun­gen. „Sie muss Mög­lich­kei­ten geben, sei­ne Stär­ken zu fin­den“, so Bren­ner. „Bil­dung ist wich­tig für eine siche­re Zukunft.“

Die Maxi­mi­li­an-Kol­be-Schu­le gebe eine gute Ant­wort auf den umfas­sen­den Bil­dungs­be­griff, so die neue Rek­to­rin. Sie ste­cke mit der christ­li­chen Wer­te­er­zie­hung einen Rah­men, der Sicher­heit bie­te und einen Raum, um star­ke Per­sön­lich­keit zu ent­wi­ckeln. „Das Kind steht in der Mit­te – wir holen es ab, wo es steht,“ so Bren­ner. Die Leh­rer, denen sie gro­ßen Dank aus­sprach, dien­ten als Vor­bil­der. „Ler­nen mit Kopf, Herz und Hand soll wei­ter auf unse­rer Fah­ne ste­hen,“ schloss sie ihre Anspra­che.