Valentinstag: Thyssenkrupp will Lichter am Testturm erstmals erstrahlen lassen

Brautpaar legt am 14. Februar Schalter um, der die Stoffumhüllung mit Beginn der Abenddämmerung in ein warm-weißes Licht hüllt

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Testhalber schon beleuchtet: derTestturm in Rottweil. Foto: Ralf Graner

Am 14. Febru­ar schla­gen vie­le Her­zen höher, man­che sogar bis zum sieb­ten Him­mel. Der Valen­tins­tag gilt als Tag der Ver­lieb­ten, der die Gesich­ter all jener, die einen Liebs­ten oder eine Liebs­te haben, zum Leuch­ten bringt.

Und nicht nur Gesich­ter. Pünkt­lich zum 14. Febru­ar 2019 wirft sich auch der Thys­sen­krupp-Test­turm in Rott­weil in Pose: An die­sem Tag erstrahlt der 246 Meter hohe Turm erst­mals in dem ihm zuge­dach­ten Licht. Pünkt­lich zum offi­zi­el­len Son­nen­un­ter­gang um 17.44 Uhr wird das ers­te Lie­bes­paar, das ver­gan­ge­nes Jahr auf 220 Metern Höhe im Test­turm gehei­ra­tet hat, den Schal­ter umle­gen und die For­schungs­ein­rich­tung in den Glanz ihrer 44 neu­en Strah­ler hül­len.

Foto: Ralf Gra­ner

Wer möch­te – und in Rott­weil oder in der Nähe des Turms wohnt – ist herz­lich dazu ein­ge­la­den, den Turm an die­sem beson­de­ren Abend zurück­zu­grü­ßen. Bür­ger, Anwoh­ner und Händ­ler, die mit­ma­chen möch­ten, mögen ein Licht in ihr Fens­ter stel­len, sodass zwi­schen Test­turm und Ort ein regel­rech­tes „Licht­du­ett“ ent­steht. Der Dia­log der Lich­ter soll auch die gute Bezie­hung zwi­schen der ältes­ten Stadt Baden-Würt­tem­bergs und den Men­schen, die in sei­ner Nähe leben, zei­gen.

Da der Rott­wei­ler Test­turm belieb­tes Foto­mo­tiv ist und die neue Abend­be­leuch­tung vor­aus­sicht­lich vie­le Hob­by- und Pro­fi­fo­to­gra­fen zur Motiv­pirsch inspi­rie­ren wird, lobt Thys­sen­krupp Ele­va­tor mit Beleuch­tungs­start einen Foto­wett­be­werb aus. Haupt­preis wird das ver­mut­lich höchs­te Cand­le­light-Din­ner Deutsch­lands sein. Details dazu fol­gen kom­men­de Woche auf www.testturm.de.

Wie von den Archi­tek­ten Wer­ner Sobek mit Hel­mut Jahn geplant, wird der Auf­zugs­test­turm nach der Pre­mie­re am 14. Febru­ar regel­mä­ßig von unten nach oben ring­för­mig ange­strahlt. Per­fekt syn­chron zur spitz zulau­fen­den Form der Glas­fa­se­rum­hül­lung läuft auch die Stär­ke der geplan­ten Beleuch­tung nach oben hin aus. Mit Rück­sicht auf Mensch und Tier und weni­gen Aus­nah­men, so in den tie­fen Nacht­stun­den zwi­schen 1 Uhr und 5 Uhr und wäh­rend der regel­mä­ßi­gen Wan­de­rung der Zug­vö­gel zwi­schen Brut­stät­te und Win­ter­quar­tier, erstrahlt das Licht das gan­ze Jahr über. Im Zusam­men­spiel mit der tex­ti­len Ober­flä­che des Bau­werks ent­steht ein ein­zig­ar­ti­ger Effekt, der den Turm im Dun­keln gera­de­zu magisch aus­se­hen lässt.