Verdächtiges Päckchen im Intercity: Bundespolizei gibt Entwarnung

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Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets begann am Donnerstagnachmittag ein Einsatz in einem Zug bei Rottweil. Das meldete die Bundespolizei. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Fahrgäste sind evakuiert worden. Bis gegen 18 Uhr konnte noch keine Entwarnung gegeben werden, ein Großteil der Einsatzkräfte inklusive der Feuerwehr und dem Roten Kreuz sind allerdings inzwischen abgezogen worden. 

Foto: Daniel Tümmler
Fotos: Sven Maurer

Heute Mittag hat ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn ein verdächtiges Päckchen in einem Intercity von Rottweil nach Stuttgart aufgefunden, woraufhin unverzüglich die Bundespolizei verständigt wurde. Der Zug wurde auf freier Strecke bei Neckarburg gestoppt, die etwa 170 Reisenden mussten den Zug verlassen und wurden mit Bussen zum Bahnhof Oberndorf verbracht.

Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt und anschließend der komplette Zug abgesucht. Hierbei kamen auch Sprengstoffsuchhunde der Bundes- und Landespolizei zum Einsatz. Beamte des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei waren ebenfalls im Einsatz.

Das Päckchen mit der auffälligen Beschriftung stellte sich schließlich als ungefährlich heraus.

Die Gäubahn war aufgrund der Einsatzmaßnahmen zwischen Rottweil und Talhausen von 13:25 Uhr bis 18:00 Uhr komplett gesperrt. Es kam zu Zugverspätungen, Zugausfällen und Umleitungen. Seitens der DB AG wurde ein Busnotverkehr eingerichtet.

Neben Einsatzkräften der Bundespolizei waren auch Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Tuttlingen sowie Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Bezüglich eines möglichen Verursachers hat die Bundespolizei die Ermittlungen aufgenommen.

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