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Rottweil
Montag, 24. Februar 2020

Verdiente Musiker der Winzenkapelle verabschiedet

ROTTWEIL – Getragen von dem Gedanken, die etwas müde erscheinende Wirtshausfasnet in Rottweil wieder zu beleben und zu bereichern, kam der Gründer Alfred Winz im Jahre 1978 auf die Idee hierzu eine Musikkapelle zu gründen. Er wollte abends auf musikalische Weise Leben in die Rottweiler Gaststätten bringen.

Anfänglich war das Repertoire noch bescheiden und im Mittelpunkt standen die vier Narrenmärsche. In den Folgejahren wurde die Musikpalette ständig erweitert und man trat als „Mexikaner“ auf, die so richtig Lebensfreude und Unbeschwertheit zum Ausdruck bringen.

Der Vorstand der Stadtkapelle Rottweil Ralf Stölzl spricht von einer soliden Leistung der Winzenkapelle. Im vergangenen Jahr konnte das 40-jährige Jubiläum gefeiert werden. Nach 40 Jahren ist es an der Zeit nun Abschied von der Kapelle zu nehmen, so der Gründer Alfred Winz und Gründungsmitglied Peter Peiker.

Der Gründer Alfred Winz ließ die vergangenen Jahre nochmals Revue passieren: „Es ist schon Tradition geworden am Fasnetssamstagnachmittag für die Bewohner und ihre Angehörigen im Spital zu spielen. Am Fasnetssonntag- und Fasnetsmontag-Abend geht es dann durch die Lokale. Im Johanniter Bad sind die Partnerstädte zu Gast und wir machen hier einen musikalischen Programmpunkt. Es ist immer wieder zu hören: So eine Stimmung, die die Mexikaner zaubern, kann man mit Worten nicht beschreiben – man muss es einfach erleben.

Die Kapelle ist gut aufgestellt mit neuen und auch jungen erstklassigen Musikern, wodurch auch die Voraussetzungen für den Fortbestand einer dynamischen, kreativen und repräsentativen Kapelle gegeben sind. Von den Gründungmitgliedern sind noch fünf Musiker aktiv dabei, das ist eine tolle Sache“, so Alfred Winz beim Ausstand im Cafe Känzele.

Der Vorsitzende Dominik Winz sprach im Namen der Kapelle einen großen Dank an die scheidenden Musiker aus. Er schloss mit den Worten: „ Ihr gehört auch nach Eurem Ausscheiden als aktive Musiker weiterhin zur Winzenkapelle“.

 

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