VHS-Leiter Andreas Frankenhauser, VHS-Dozentin Carmen Conzelmann-Beck, VHS-Qualitätsmanagementbeauftragter Jürgen Bippus, VHS-Mitarbeiterin Anke Feuchter. Archivfoto: pm

ROTTWEIL – Die Volkshochschule Rottweil hat zum 1. Juni vom Land Baden-Württemberg die Anerkennung im Rahmen des Bildungszeitgesetzes erhalten. Damit ist es für Arbeitnehmer möglich, Fortbildungen im Bereich berufliche Qualifizierung, Qualifizierung für das Ehrenamt oder der politischen Bildung bei der VHS Rottweil während der Arbeitszeit zu besuchen.

Eine entsprechende Freistellung hierfür muss mindestens acht Wochen im Voraus beim Arbeitgeber angezeigt werden. Insgesamt kann ein Vollzeit-Arbeitnehmer die Regelung an bis zu fünf Arbeitstagen im Jahr nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass es sich um eine Vollzeitbildungsmaßnahme handelt, die mindestens sechs Stunden pro Tag dauert. Für Teilzeit-Beschäftige gelten abweichende Regelungen.

„Wir freuen uns sehr über die Zulassung des Landes“, so VHS-Leiter Andreas Frankenhauser. „Dies macht viele unserer Veranstaltungen für Arbeitnehmer noch attraktiver, die ihre neu erlernten Fähigkeiten dann auch zeitnah im Beruf und Ehrenamt einbringen können.“

Im kommenden Herbstsemester gibt es einige VHS-Veranstaltungen, für die eine entsprechende Freistellung möglich ist, so etwa zum Thema Webdesign mit Jimdo, zu Körpersprache und Rhetorik, zum Thema Geschäftsmodelle oder zu einem Existenzgründungsseminar. Eine Veranstaltung zur politischen Bildung ist mit dem Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg ebenfalls im Programm.

Die Anmeldung ist ab Anfang Juli möglich, wenn auch das neue VHS-Programmheft erscheint. Über das Bildungszeitgesetz informiert außerdem das Land Baden-Württemberg auf www.bildungszeit-bw.de. Entsprechende Veranstaltungen im Rahmen des Bildungszeitgesetzes sind dann auch auf www.vhs-rottweil.de einsehbar.