Status Quo im Kraftwerk: Francis Rossi (vorn rechts) ist mit seinen 69 Jahren noch ein echtes Rock-Kraftwerk, sein Kollege Richie Malone vorn links) ist noch nicht mal halb so alt. Alle Fotos: Thomas Decker

Für die alten und jun­gen Sta­tus-Quo-Fans war das Kon­zert ihrer Ido­le im Kraft­werk ein Genuss. Da fehl­te nichts, aber auch gar nichts.

Schon 1973 waren „Caro­li­ne“ und „Roll Over Lay Down“ ganz oben in den Hit­lis­ten, „Down Down“ 1975, „What You’re Pro­po­sing“ und „Rockin’ all Over The World“ 1977 – man­che der Zuschau­er waren da noch längst nicht auf der Welt. Die meis­ten aber schon, und so wur­de zwar kräf­tig mit­ge­sun­gen, vom Tan­zen hiel­ten aller­dings die wenigs­ten was. Dafür war’s im Kraft­werk aber auch ein biss­chen zu heiß, man kam auch so ins Schwit­zen. Rock’n’Roll und ein biss­chen Blues vom Feins­ten, von Anfang bis Ende. Ein biss­chen ruhi­ger wur­de es bei „In The Army Now“, aber das war’s dann auch. Die Her­ren haben’s ein­fach immer noch rich­tig gut drauf. Als Zuga­be dann die Sta­tus Quo-Vari­an­te von Chuck Ber­rys „Bye Bye John­ny“, bei der alle den Cho­rus mit­san­gen, diri­giert von Band­lea­der Fran­cis Ros­si. Der sieht für sein Alter echt noch gut aus und hüpft rum­wie die jün­ge­ren Musi­ker auf der Büh­ne – mit sei­nen fast 70 Jah­ren eben ein ech­ter Pro­fi, dem man sei­ne über 50 Jah­re Büh­nen­er­fah­rung ein­fach anmerkt.