Volksbanklauf: Perfekter Rahmen, große Anstrengung, aber ein Strahlen am Schluss

ROTTWEIL, 20. Okto­ber — Der dritte Volks­ban­klauf in der Rot­tweil­er Innen­stadt, organ­isiert vom TSV Rot­tweil, war ein voller Erfolg. Das Wet­ter war, zumin­d­est an manchen Stellen, wo die Spät­som­mer­son­ne herunter knallte, für Läufer fast schon zu warm, aber sämtliche Teil­nehmer gaben alles und so war das ober­ste Ziel nicht nur dabei sein, son­dern das Ziel in der oberen Haupt­straße zu erre­ichen, was auch gelang.

Schon vor dem Startschuss des Haupt­laufs um 11 Uhr zeigte Thomas Gün­tert vom Organ­i­sa­tion­steam, der das Streck­en­fahrzeug manövri­erte, auf: ‘Bess­er kann es nicht sein, der äußere Rah­men ist per­fekt, mit den Absper­run­gen hat alles geklappt und nun kann es los gehen.“

Als der Startschuss fällt, haben die Bam­bi­nis und die jün­geren Schul­staffeln (Klassen eins bis fünf) ihren Lauf schon hin­ter sich. Jet­zt gilt es für die Hob­by- und Fir­men­staffeln sowie die älteren Schulk­lassen (ab Klasse fünf), sich über acht Run­den (die einzelne Run­den­länge betrug rund 1,2 Kilo­me­ter) zu beweisen.

Wech­sel­zone ist am Friedrich­splatz an der Bushal­testelle, wo die übri­gen Läufer schon in den Startlöch­ern kauern, die Jün­geren teil­weise von ihren Eltern noch unter­stützt wer­den, und dann geht es los. Den Staffel­stab in der Hand geht es über die Hochbrück­tostr­raße, dieSprenger­gasse hin­auf, durch die Hochmaien­gasse und dann von unten her durch das Schwarze Tor, die Schlachthausstraße am Feuer­wehrhaus vor­bei über den Kriegs­damm an der Predi­gerkirche vor­bei bis hin zum Friedrich­splatz, wo wieder der Wech­sel anste­ht.

Die Anstren­gung ist jedem Läufer ins Gesicht geschrieben. Aber: Egal, ob Sportler, ambi­tion­iert­er Hob­byläufer oder, teil­weise, doch eher ungeübter Freizeitläufer, geschafft hat es am Ende jed­er und bei der Siegerehrung vor dem Alten Rathaus, die der Vor­sitzende vom TSV Rot­tweil Ste­fan Huber zusam­men mit Thomas Hertko­rn und Georg Hauser mod­erierte und bei der Ober­bürg­er­meis­ter Ralf Broß und Michael Heller­ling, Ver­trieb­svor­stand der Volks­bank, die Preise und Urkun­den über­gaben, war das Strahlen in die Gesichter der meis­ten Läufern wieder zurück gekehrt.

Ergeb­nisse

Bei den Hob­bystaffeln sicherte sich die Schwim­mabteilung des TSV Rot­tweil den Sieg, bei den Vere­insstaffeln set­zte sich das Team „K5 Sek­tion Ober­er Neckar des Deutschen Alpen­vere­ins“ durch. „Nor­maler­weise sieht man uns die Klet­ter­wände oder die Berge hochkrax­eln, aber auch als Läufer macht ihr eine ganz tolle Fig­ur“, lobte Sprech­er Huber.

Bei den Fir­men­staffeln ging der Sieg an Buch­er Stahl aus Rot­tweil und bei den Schüler­staffeln siegte „Veni, vidi, risi“. Nach diesem Erfolg ste­ht ein­er Neuau­flage im näch­sten Jahr, dann dem vierten Volks­ban­klauf, wohl nichts im Wege.