Stuttgart/Rottweil – Bis­her gal­ten die von einer Exper­ten-Kom­mis­si­on erar­bei­te­ten Model­le für eine Kor­rek­tur der Poli­zei­re­form als gehei­me Kom­man­do­sa­che. Am Diens­tag­nach­mit­tag ist die CDU-Frak­ti­on des Land­tags offi­zi­ell über die Ergeb­nis­se infor­miert wor­den.

Es geht dabei um neue Zuschnit­te ein­zel­ner Prä­si­di­en und vor allem um die Kos­ten. Fazit: Die CDU hat sich für das 14er-Modell aus­ge­spro­chen. Das bedeu­tet: Der Kri­po-Stand­ort steht dabei nicht zur Dis­po­si­ti­on, wie ein Spre­cher auf Anfra­ge erklär­te. Wei­ter sag­te er: „Zur Zukunft des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen müs­sen wir die wei­te­ren Bera­tun­gen abwar­ten.“

Dabei wird es vor allem dar­auf ankom­men, wie sich die größ­te Frak­ti­on, die Grü­nen, posi­tio­niert. Eine Ent­schei­dung soll noch vor der Som­mer­pau­se fal­len.

Die Exper­ten­grup­pe hat­te die Poli­zei­re­form bewer­tet und vor­ge­schla­gen, die Zahl der Poli­zei­prä­si­di­en auf 14 zu erhö­hen. Für die­ses 14er Modell wer­den ein­ma­li­ge Kos­ten in Höhe von rund 144 Mil­lio­nen Euro und dau­er­haf­te Kos­ten von rund 19 Mil­lio­nen Euro im Jahr ver­an­schlagt.

Durch­ge­rech­net wor­den sind auch die Kos­ten für ein modi­fi­zier­tes Modell mit zwölf Prä­si­di­en, für eines mit 13 Prä­si­di­en und für eines mit 15 Prä­si­di­en.